THE MAGIC OF SURRENDER

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Die Magie, die voellige Hingabe erzeugt
Im Laufe der Zeit geht jeder
von uns, auf verschiedene Art und Weise, durch Phasen von Freude und Leid,
Glueck und Schmerz, Sieg und Niederlage, Hoehen und Tiefen. Waehrend viele von
uns durch diese sogenannten Phasen erschuettert werden, lebt ein Erleuchteter
in Weisheit. Er wird nicht durch Kummer und Trauer erschuettert, noch verlangt
es ihn nach Vergnuegungen. Solch ein Mensch lebt frei von Lust, Angst und Zorn.
Die meisten von uns schaffen
es das zu bekommen, was sie wollen, doch das macht sie gierig nach noch mehr.
Wie Mahatma Ghandi einmal sagte: „ Dieser Planet hat genug fuer jedermanns
Beduerfnisse, aber nicht genug fuer eines einzigen Menschens Habgier. „ In
unserem Verlangen nach Geld, Rang und Namen, Ruhm und Macht, Besitz und
Reichtum, werden wir manipulierend und boesartig, waehrend wir versuchen andere
von dem abzuhalten, was wir erreicht haben. Wenn wir ueber Sinnesobjekte
nachdenken, dann ist Bindung nicht weit entfernt. Diese Bindung erzeugt
Verlangen und das Begehren nach Besitz, das, wenn es verhindert wird, verbrennt
und sich in Zorn verwandelt. Zorn vernebelt das Urteilsvermoegen und wir machen
Fehler. Wir koennen nicht mehr von in der Vergangenheit gemachten Fehlern
lernen. Das Resultat davon ist, dass wir die Kraft verlieren zwischen Vernunft
und Unvernunft zu waehlen. Unter solchen Umstaenden machen wir auf dem
spirituellen Weg keine Fortschritte und das Leben wird voellig vergeudet. Der Geist ist ohne Zweifel
unbestaendig und es ist schwer ihn zu zuegeln. Aber durch Uebung kann er
kontrolliert werden. Wenn wir uns voellig zu Fuessen unseres Meisters, der die
Erleuchtung erlangt hat (Sadguru), uns Ihm unser Sein uebergeben, dann befinden
wir uns in einem Zustand von Yoga, in dem wir Kontakt zu Gott oder unserem
Selbst aufnehmen. Yoga ist schwierig, es sei denn, dass der Geist unter
Kontrolle und unaufhoerlich bestrebt ist. Dies
kann man durch Uebungen erreichen. Wenn
wir nicht meditieren, koennen wir auch keinen Frieden finden. Wenn wir keinen
Frieden kennen, wie koennen wir Freude empfinden? Wenn wir zulassen, daß unser
Geist dem Ruf der Sinne folgend, ihm Aufmerksamkeit gibt, dann werden die Sinne
von unserem Urteilsvermoegen davongetragen so wie ein Boot, das vom Sturm von
seinem sicheren Kurs abgetrieben, zum Untergang verurteilt ist. Wir muessen all
unsere Kraft einsetzen, um die Sinne in gleichem Masse frei von Bindungen und
Abneigung zu machen und in voelligem Wissen von dem Selbst leben. A drop of water on
a hot plate takes a little time to disappear. It makes some noise and
evaporates. Gratitude in our life seems to disappear even faster. We seem to
forget how much we have grown, how much we have received. The mind seeks more
and more. And in every wanting of more and more, it forgets the past very easily.
So today we cannot say that no one is grateful. Everyone is grateful but for
the moment and then it is over. But GRACE is that gratitude which remains all
the time. It is like the snow in the Himalayas that always stays. Ein Tropfen Wasser, der auf
eine heisse Platte faellt, brauch nur wenig Zeit, um unsichtbar zu werden. Er
macht einen kleinen Laut und verdampft. Anerkennung scheint in unserem Leben
sogar schneller zu verschwinden. Wir scheinen zu vergessen wie viel wir
gewachsen sind, wie viel wir bekommen haben. Der Geist sucht nach mehr und
mehr, vergisst die Vergangenheit sehr schnell und leicht. Auch heute koennen
wir nicht sagen, dass niemand dankbar ist. Jeder ist dankbar, aber nur fuer
einen Moment und dann ist dieses Gefuehl wieder vorbei. Aber GNADE ist die
Dankbarkeit, die fuer alle Zeiten bleibt. Sie ist wie Schnee auf den
Bergen des Himalaya Gebirges, der nie schmilzt. Sai
Krishna, der Herr, in der Bhagavad Gita, beschreibt fuer Arjuna das Verhalten
eines Erleuchteten. Ein solcher ist nicht von selbstsuechtigen Bindungen
gefesselt, er ist nicht voller Stolz durch sein Glueck im Leben, oder durch
Schlechtigkeit deprimiert. Ein solcher Mensch ist ein Seher, er ist wie eine
Schildkroete, die ihre Fuesse nach ihrem Willen einzieht. Ein erleuchteter
Mensch zieht seine Sinne nach seinem Willen nach Innen. Er kann ueberall
hingehen und leben, wo er will, sogar mitten in Aufruhr und Angst. Wenn die
Situation brenzlig wird sagt er nur ‚zurueckziehen’ und die Tueren der Sinne
sind geschlossen. So ein Mensch befindet sich unerschuettert und unbeugsam zu
Fuessen seines erleuchteten Meisters (Sadguru), der ganz allmaehlich nur seinen
Aspiranten auf dem Weg der Hingabe, der die Sinne und den Geist beruhigt,
hilft. Wenn wir Yoga ausueben und
wuenschen uns auf das Goettliche auszurichten, werden die gewoehnlichen Motive
des grundlegenden Wesens mit den spirituellen Motiven ersetzt. Dies befaehigt
den Suchenden mit derselben Kraft wie vorher zu arbeiten, aber nicht fuer sich,
sondern fuer das Goettliche. Am Anfang moegen sich Schwierigkeiten ergeben,
aber die goettliche Kraft faengt dann in ihm durch den Geist zu wirken an und
benutzt seine Kapazitaet und lebenswichtige Kraft fuer sein Ziel. Deshalb muessen wir lernen
Werkzeuge zu sein und Gott als unseren Meister akzeptieren. Akzeptiert euch
selbst als ein goettliches Werkzeug und seid voellig gehorsam. Es gibt keine
groessere Ehre und groesseren Ruhm, als ein perfektes Werkzeug des Meisters zu
sein. Meditiert zu Fuessen eures eurleuchteten Meisters, denn Er wird euch
ueber den Kreislauf von Geburt und Tod helfen. Dies vertieft eure Meditation,
die mehr und mehr Energie freilaesst, mit der ihr anderen helfen koennt. Es
wird automatisch das hoechste Wissen vermitteln, das nichts anderes als das
Wissen von dem Selbst ist. Es wird uns dazu fuehren,
selbstlosen Dienst zu verrichten. Es gibt also viele Wege das
Hoechste zu erreichenund Krishna, der Herr hat viele solcher Wege beschrieben.
Er hat aber auch gesagt, dass diejenigen Ihm am liebsten sind, die Ihn im
Glauben und in Liebe als des Lebens immerwaehrendes Ziel suchen. Sie meditieren
zu Seinen Fuessen und stehen jenseits von Tod und Unsterblichkeit |