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Botschaften 2007 |
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28. Dezember 2007 – Es ist nicht ausreichend, wenn im Namen von spiritueller Übung, ihr euch selbst lediglich auf Wiederholung (Japa), Buße (Tapa) und Meditation (Dhyana) beschränkt. Es ist tatsächlich die Reinheit des Geistes (Chittha Shuddi), die zum Erwerb von Weisheit (Jnana Siddhi) führt. Die Pflege der Reinheit des Geistes (mind) ist deshalb die wahre spirituelle Übung, die ihr ausführen sollt. Mit einem reinem Geist und dem erwerben von Weisheit, kann der Mensch Gleichgewicht erreichen. |
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27. Dezember
2007 – Wenn man dient, soll man nicht an sich selbst denken.
Der einzige Gedanke sollte sein, wie vorzüglich man den Dienst als
Opfergabe Gott darbringen kann. Man sollte den Unterschied zwischen
Handlung (Karma) und Handlung als spirituelle Übung (Karma Yoga)
beachten. Gewöhnliche Handlungen werden durch Eigeninteresse motiviert,
oder dem Verlangen ein Ziel zu erreichen. In der Handlung als
spirituelle Übung ist die Handlung ohne Begehren. Gewöhnliche Handlungen
haben als Ursache Geburt, Tod und Wiedergeburt, während Handlungen, die
durch spirituelle Übungen hervorgerufen werden, zur Befreiung von Geburt
führen. Ihr sollt alle Dienste als eine Form von spiritueller Handlung
betrachten – dienen, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten und ohne
auch nur das Gefühl zu haben, dass ihr anderen dient. Jeder Dienst, den
ihr anderen erweist, ist eigentlich Dienst an Gott.
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25. Dezember 2007 – Jesus heiligte seinen Körper dadurch, dass er ihn opferte, um andere zu retten. Er war sich dieses erhabenen Zweckes und dieser Pflicht bewusst. Mit dem Glauben an die Einheit der Menschheit stand er seinen Gegnern und Kritikern gegenüber und widerstand deren Attacken. Jeder Heilige und Prophet, der danach strebte die Unterdrückten zu ermutigen und die Augen derjenigen, die den Glanz und Ruhm Gottes nicht sahen, war bereit und gewillt das letzte Opfer zu bringen. Schwierigkeiten müssen willkommen geheißen werden, denn sie bieten eine Gelegenheit alles zu opfern, damit die Wahrheit und Rechtschaffenheit aufrechterhalten bleibt. Seht euch als die Verkörperung der Liebe an und weiht euer Leben, so wie Jesus es tat, dem Dienst an eurem Nächsten. |
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24.
Dezember 2007 – Die Welt besteht aus Objekten. Sie hat nicht
die Kraft sich selbst zu bewegen, sie ist untätig. Im Wachzustand
erkennen die Sinne all diese Objekte. Aber die Sinne sind auch untätig.
Die Augen die sehen, die Ohren die hören, die Zunge die spricht und die
Nase die riecht – alle sind durch Zeit und Raum und
Objekthaftigkeit begrenzt (jada lt. Prof. Mittwede). Tatsächlich ist der
ganze Körper untätig. Doch alle untätigen Objekte sind durch das Dasein
des Bewusstseins (Chaitanya) im Geist (mind) in der Lage zu
funktionieren. Deshalb haben wir zu erkennen, dass das gesamte
wahrnehmbare Universum untätig
ist. |
19. Dezember 2007 – Das Wort 'Vairagya' (innere Freiheit, Losgelöstheit, ohne Bindung) bedeutet buchstäblich das, was gegensätzlich zu Bindung (Raga) ist. Es bedeutet nicht, dass ihr alles aufgeben sollt und euch in den Wald zurückzieht, sondern es bedeutet in Wirklichkeit, dass ihr da bleiben sollt, wo ihr gerade seid, auf der Station eures Lebens, auf der ihr gerade angekommen seid und die subtileren Eigenschaften der Dinge versteht, während ihr menschliche Begehren aufgebt. 'Vairagya' bedeutet, dass wenn ihr euer Unterscheidungsvermögen einsetzt ihr wisst, was ihr annehmen könnt und was ihr ablehnen müsst. Ihr solltet euch bemühen das Göttliche in jedem Gegenstand zu sehen und euch an ihm erfreuen. 'Vairagya' bedeutet, nicht einfach Dinge aufgeben, sondern bedeutet Dinge ohne Bindung zu genießen, die euch vorher mit Bindung erfreut haben. Das ist wahre Loslösung und das Zeichen eines wahren Menschen.
12. Dezember 2007 - Gewaltlosigkeit (Ahimsa) bedeutet, niemandem einen Schaden zu verursachen, aber es bedeutet nicht nur allein sich davor zurückzuhalten einem anderen ein körperliches Leid zuzufügen, vielleicht sogar durch Waffen, sondern Gewaltlosigkeit muss auch mit einem reinen Geist, reiner Zunge und reinem Körper ausgeübt werden. Es sollten keine üblen Gefühle aufkommen, denn das ist auch eine Art von Gewalt. Jemandem körperlichen Schaden zuzufügen ist Gewalt, aber Gewalt ist auch, wenn in einem rauhen, gefühllosen oder herzlosen Ton geredet wird. Die Sprache sollte sanft, angenehm und wohlwollend klingen. Alle Handlungen, die ihr ausführt, sollten anderen hilfreich sein.
11. Dezember 2007 - Die Bedeutung des Geistes, im Verlauf von Transformation, sollte richtig verstanden werden, weil es der Geist ist, der der Grund für Knechtschaft und Befreiung ist. Eure eigenen Handlungen verursachen Glück oder Trauer. Schiebt die Schuld für eure Umstände nicht auf andere. Jeder Gedanke, jedes Wort und jede Handlung hat ihr Spiegelbild, ihren Widerhall und Reaktion. Es ist ein Zeichen von Schwäche, andere für euren Kummer und eure Sorgen verantwortlich zu machen. Ihr müsst die Konsequenzen eurer eigenen Handlungen tragen. Wenn sie unerträglich sind, dann bittet Gott darum, euch Erleichterung zu verschaffen. Nur Gott allein kann Erleichterung in einer solchen Situation geben.
9. Dezember 2007 - Greift als Bogen als die großartige Waffe, die euch von den Upanishaden bereitgestellt wird und legt in ihm den Pfeil, der durch Meditation geschärft ist. Spannt ihn, mit eurem Geist auf Gott (Brahman) gerichtet und trefft das Ziel, den unvergänglichen, unsterblichen Gott, ohne vom Weg abzukommen. Die erste Schwingung der Schöpfung ‚Om' (Pranava) ist der Bogen, das Selbst (Atma) ist der Pfeil, Gott das Ziel. Der spirituell Suchende (Sadhaka), genau wie der Bogenschütze, muss deshalb von Dingen unberührt bleiben, die seinen Geist erregen und aufrühren. Er sollte seine ganze Aufmerksamkeit nur dem Ziel widmen. Dann wird er zu dem, über das er meditierte.
8. Dezember 2007 – Es gibt niemanden, der bei Mir nachfragt, wenn Ich nicht handle; es gibt nichts, das ich verlieren könnte, wenn ich nicht handeln würde. Auch habe ich kein großes Verlangen aktiv zu sein. Dennoch seht ihr Mich sehr aktiv. Der Grund dafür ist, dass Ich immer etwas tun muss um euretwillen – als Beispiel und Inspiration. Diejenigen die führen, müssen anderen ein gutes Beispiel geben, dem sie folgen können. Diejenigen, die herrschen, müssen selbst zuerst das tun, was sie von anderen verlangen. Ich bin mit Handlungen beschäftigt, damit ihr lernt jede Minute in eine goldene Gelegenheit zu verwandeln, euch zu ermöglichen, dem Göttlichen näher zu kommen.
23 November 2003 - Ihr könnt mich Verkörperung der Liebe nennen. Der einzige Reichtum den Ich habe, ist die Liebe und diesen Reichtum, diese Liebe, verteile ich unter allen. Ich habe keine anderen Reichtümer. Die Gnade Gottes fließt wie der Strom, ohne Unterlass, durch den Draht. Schließt den Strom an eine Glühbirne an und er wird euer ganzes Haus erleuchten lassen. Die Glühbirne ist die spirituelle Übung (sadhana) die ihr gewählt habt und ausübt, euer Herz stellt das Haus dar. Kommt gerne und mit Freude zu Mir; taucht tief in das Meer ein und entdeckt seine Tiefe. Es macht keinen Sinn, in den seichten Gewässern zu spielen und darüber zu lamentieren, dass das Meer keine Perlen hat. Taucht in die Tiefe des Meeres ein und ihr werdet euch so eures Herzens Wünsche sichern.Botschaften zum 23. NovemberAn welchem Tag feiere Ich meinen Geburtstag? An dem Tag, an dem ihr alle wahre Glückseligkeit (ananda) in eurem Herzen erlebt.
SSS Band 9/1. Auflage 1984 Seite 146/fDer Tag, an dem ihr diese Glückseligkeit fest in euch verankert habt, wird für euch Mein Geburtstag sein.
SSS Band 10 / 1. Auflage 1993 Seite 169Es gibt keinen bestimmten Tag, den man als den Geburtstag einer göttlichen Inkarnation bezeichnen könnte. Der Tag, an dem ihr beginnt, in euren Herzen heilige Gedanken zu bewegen und eure Haltung und eure Lebensweise zu ändern, der Tag, an dem ihr beginnt anderen selbstlos zu dienen, das ist der Geburtstag des Göttlichen in euch. Von da an könnt ihr an diesem Tag ein Geburtstagsfest feiern.
Rede am 23.November 1981Swami erfreut sich nicht an Geburtstagsfeiern. Aber weil ihr heute alle hierher gekommen seid, bin ich verpflichtet, euch zufrieden zu stellen. Ich habe keine Wünsche. Was immer ich tue ist zu eurem Besten. Erkennt diese Wahrheit.
Rede am 23. November 1997Ihr müsst Mir nichts anderes, als eure Liebe darbringen. In Prashanti Nilayam sind keine anderen Opfergaben erlaubt. Nur der Liebe wird Eintritt gewährt.
Rede am 23. November 1996Teilnehmer aus 175 Ländern haben sich heute hier versammelt. Es sind sehr viele Menschen hierher gekommen. Welche Arbeit müssen wir nun in Angriff nehmen? Unsere Eigenschaften kommen in der Qualität unserer Arbeit zum Ausdruck. Es gibt sicherlich arme Menschen in euren Ländern. Sie sind Gott in der Form von Bedürftigen (daridra narayanas). Ihr dient diesem Gott (narayana) in den Bedürftigen. Welchen Nutzen hat es Gott zu dienen, der alles hat (sriman narayan)? Gott hat so viele Diener an Seiner Seite, dass Er eurer Hilfe nicht bedarf. Aber Gott in Form von Bedürftigen, Er braucht eure Hilfe. Die Armen und Bedürftigen sind es, die die Verkörperung Gottes sind. Dient ihnen. Ihr sollt von heute an einen neuen Weg einschlagen. Ihr sollt eine glückliche Zeit in Einheit und Harmonie verbringen und alle in diese Einheit und Harmonie integrieren. Ihr sollt das Göttliche in allem und jedem erkennen. Das ist wahre Glückseligkeit. Es ist keine Glückseligkeit, wenn sie sich durch Bequemlichkeit und Vorteile eingestellt hat. Bequemlichkeit und Vorteile sind wie vorbeiziehende Wolken die kommen und gehen. Ihr sollt die Glückseligkeit erreichen, die weder kommt noch geht. Liebe ist der einzige Weg um dieses Ziel zu erreichen.
70. Geburtstag am 23. November 1995Ich erwarte nichts von euch außer, dass ihr Liebe in euch entwickelt. Seht die ganze Menschheit mit brüderlichen Gefühlen. Erkennt alle als Kinder Gottes. Hegt keine bösen Gefühle oder Hass gegen jemanden. Verletzt nicht die Gefühle anderer. Nur eine solch großherzige Einstellung wird euch grenzenlose Glückseligkeit bringen. Wenn ihr Mir etwas an diesem Tage geben möchtet, dann ist dies alles was ich mir von euch wünsche. Lebt miteinander in Einheit.
Rede am 23. November 1990Als Teil der 60. Geburtstagsfeier verordne ich einen Test, den ihr zu akzeptieren habt. Wenn ihr euch ihm unterzieht und als Sieger daraus hervorgeht, dann kann von euch gesagt werden, dass ihr wahre Menschen seid. Der Bauer pflügt das Feld, sät das Getreide und beobachtet wie es wächst, bis die Ernte eingebracht wird. Der nächste Vorgang besteht darin, die Spreu vom Getreide zu trennen. Die Spreu wird vom Wind davongetragen, das harte Getreide jedoch bleibt. Heute werde ich anfangen die Spreu vom Getreide zu trennen; der Test wird die Spreu davontragen.
Rede zum 60. Geburtstag am 23. November 1985In diesem Jahr habt ihr Meinen Geburtstag "Das goldene Jahr des Avatars'" benannt und ihr habt euch aus allen Teilen der Welt hier zahlreich versammelt. Ich bin mir sicher, dass ihr von der spirituellen Gemeinschaft hier profitiert. Wenn ich an den Tag meiner Geburt denke, dann denke Ich nicht an ein bestimmtes Datum im Kalender, denn Ich sehe den Tag als Meinen Geburtstag an, an dem in eurem Herzen das Göttliche zu erblühen beginnt. Der Tag, an dem das Göttliche in eurem Herzen erblüht, den sollt ihr, jeder für sich, als Meinen Geburtstag in eurem Herzen feiern. Der Tag, an dem ihr euch entschließt Meinen Ratschlägen zu folgen, Meine Anweisungen zu befolgen, Meine Botschaft in Handlungen des Dienens umzusetzen und euch in spirituellen Übungen zu üben – diesen Tag könnt ihr als Meinen Geburtstag feiern. Der 23 November, den ihr als den Tag, an dem Ich geboren wurde, verehrt, ist nur ein Tag wie jeder andere, den ihr in einer routinemäßigen, rituellen Art und Weise begeht. Wenn ihr den Menschen ehrt, dann erreicht Mich diese Verehrung; vernachlässigt ihr ihn, dann vernachlässigt ihr Mich. Welchen Sinn hat es denn Gott anzubeten und den Menschen zu missachten, der Sein Ebenbild ist? Die Liebe zu Gott muss sich als Liebe zum Menschen manifestieren und Liebe wiederum muss sich als Dienst am Nächsten und an der Gesellschaft ausdrücken
Rede zum 50. Geburtstag am 23. November 1975Viele von euch kommen zu Mir mit gesundheitlichen Problemen, Kummer und Sorgen der einen oder anderen Art. Dieses sind nur Köder, mit denen ihr hierher gelockt wurdet. Der Hauptgrund warum dies geschah ist der, dass ihr Gnade erlangt und euren Glauben in das Göttliche stärkt. Ich rufe euch zu Mir und gewähre euch weltliche Wohltaten, damit ihr euch Gott zuwendet. Es gab noch keinen Avatar der in die Menge ging, sie beriet und führte, sie tröstete und aufrichtete, sie auf dem Weg der Wahrheit, der Rechtschaffenheit, des Friedens, der Liebe und Gewaltlosigkeit geleitet hat.
Pflegt die Nähe zu mir in eurem Herzen und ihr werdet belohnt werden. Dann werdet auch ihr einen Teil dieser erhabenen Liebe erwerben. Das ist eine großartige Gelegenheit. Seid euch sicher, dass ihr Befreiung erlangen werdet. Wisset, dass ihr unter Meinem Schutz steht. Viele zögern zu glauben, dass sich die Dinge ändern werden. Dass das Leben für alle glücklicher werden wird, voller Freude und Glückseligkeit und, dass das Goldenen Zeitalter wiederkehren wird. Ich versichere euch, dass diese Verkörperung der Rechtschaffenheit, dieser göttliche Körper, nicht vergeblich gekommen ist. Dieser Körper wird die Krise, die über die Menschheit hereinbricht, erfolgreich abwenden.
Rede vom 23. November 196821. November 2007 – Die Zeitspanne unseres Lebens wird von Ihm, dem Schöpfer verwaltet, der uns das Leben als erstes schenkte. Die Zeitspanne hängt nicht von den Kalorien der Nahrung, die wir essen, oder von der Qualität der Medizin, die injiziert wird, oder den Qualifikationen des Arztes, der die Medizin verschreibt, ab. Der hauptsächliche Grund von Krankheit und Tod ist Angst und Verlust des Glaubens. Wenn man sich auf das Selbst (atma) konzentriert, das sich jenseits von Verminderung, Senilltät und Zerstörung bewegt, kann der Tod besiegt werden. Deshalb ist das wirksamste Rezept für alle Arten von Krankheiten die Verwaltung von 'Atma Vidya' , dem Wissen von dem Selbst .
20. November 2007 – In der Bhagavad Gita verkündet der Herr: "Bheejam maam sarva bhootanam". Das bedeutet: "Ich bin der Same (die Quelle) aller Lebewesen." Ein Baum besteht aus Ästen, Blättern, Blüten und Früchten und alles entstand aus einem kleinen Samenkorn. Jede Frucht des Baumes entwickelte sich aus einem Samenkorn. Denkt eine Weile über die beeindruckende Vielheit des Lebens in all seiner reichen Vielfalt nach, die sich aus einem einzigen Samenkorn (welches Gott ist) entwickelte. Stellt euch die innewohnende Göttlichkeit in dieser Vielfalt vor. Ihr werdet augenblicklich von Demut, Liebe und Weisheit erfüllt.14. Oktober 2007 – Alle Menschen haben das gleiche, göttliche Wesen. Der Dienst am Menschen wird dabei helfen, eure Göttlichkeit erblühen zu lassen, denn er wird euer Herz erfreuen und euch das Gefühl geben, dass euer Leben lohnenswert ist. Der Dienst am Menschen ist Dienst an Gott, denn Gott wohnt in jedem Menschen, nein, jedem Lebewesen, Stein und Stumpf. Weiht eure Talente Gott, lasst jede Handlung wie eine Blume sein, die frei von Ungeziefer, Neid und Egoismus ist und voll des Duftes von Liebe und Opferbereitschaft.13. Oktober 2007 – Viele spirituell Suchende haben heutzutage eine falsche Vorstellung. Wenn man sie fragt, warum sie verschiedene Formen von spiritueller Übung (sadhana) ausführen dann ist ihre Antwort, weil sie Eins mit Gott werden möchten. Denkt nicht, dass ihr ein Mensch seid und deshalb die Stufe der Göttlichkeit erreichen sollt. Wisset, dass ihr aus dem Göttlichen hervorgegangen seid, als Mensch, und letztendlich zu der Quelle zurückkehrt. Seht Gott nicht als etwas was von euch getrennt ist oder anders ist als ihr, an. Gott ist in all Seiner Größe in euch.4. Oktober 2007 – Wer auch immer euch um eure Hilfe bittet, ihr müsst seiner Bitte dieser Bitte in diesem Augenblick nachkommen. Es ist eure Pflicht die Bedürfnisse dieser Person durch eure Hilfe zufrieden zu stellen und die die Hilfe, die ihr in diesem Moment gewährt, ist die beste. Der Moment, in dem ihr etwas für andere tut, ist die geheiligste Zeit. Ihr seht nicht die Zukunft, denn eure Augen können sie nicht wahrnehmen. Die Vergangenheit ist vorbeigegangen und ihr könnt sie nicht mehr ändern. Deshalb ist die Gegenwart die beste Zeit, in der ihr eure Pflichten erfüllen könnt und der Person helfen könnt, die kommt, um eure Hilfe zu erbitten.2. Oktober 2007 – Wir sprechen davon, das der Himmel und das Meer eine blaue Farbe haben, aber das stimmt nicht. Weder der Himmel, noch das Meer sind tatsächlich blau. Es ist die Weite des Raums und die Tiefe des Meeres, die die Illusion des Blaus hervorrufen. Nehmt ihr ein wenig Wasser in eure Hand, dann werdet ihr sehen, dass es eigentlich keine Farbe hat. Desgleichen sind Gut und Böse von unseren eigenen Gedanken und Gefühlen abhängig.1. Oktober 2007 – Das kleine "Ich" aufzugeben ist, was Verzicht wirklich bedeutet. Es bedeutet jeden Gedanken, jedes Wort und jede Handlung in eine Opfergabe an Gott zu transformieren, jede Handlung mit göttlichem Zweck zu erfüllen. Liebe zu entwickeln ist die beste spirituelle Übung. Liebe gibt sich selbst für immer. Sie fragt keinen anderen zu geben. Überschüttet andere mit ihr und ihr werdet auch mit ihr überschüttet werden. Hört ihr auf eure Liebe zu teilen, dann wird nichts mehr zum Teilen übrig sein. Liebe gedeiht durch Verzicht, denn Liebe und Verzicht sind wahrhaftig unzertrennbar.