| Sai Baba | ![]() |
Botschaften 2008 |
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28. Dezember 2008 – Im Streben nach dem guten und gottgefälligen Leben ist es möglich, dass man vielen Schwierigkeiten und Störungen begegnet. Viele Zweifel und Fragen tauchen auf. Nur wenn diesen Schwierigkeiten aufrecht ins Auge gesehen wird, die Schwierigkeiten mit Geduld und innerer Stärke getragen werden, können wir die wahre Eigenschaft von Realität verstehen. Ihr solltet euch in keinem Fall erlauben, von Schwierigkeiten und Trauer, Zweifel und Enttäuschung überwältigt zu werden. Ihr müsst Glauben haben. Habt Selbstvertrauen und strebt danach, die Eigenschaft von Gottes Liebe gut zu verstehen. Diese Liebe zu erhalten, ist das heilige Ziel des menschlichen Lebens. Die verändernde Kraft der Liebe ist grenzenlos. |
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23. Dezember 2008 – Der Mensch muss alle als Eins betrachten (Samadrishti). Die gesamte Schöpfung muss in seinen Augen als gleichermaßen verheißungsvoll gesehen werden. Alle Wesen muss er mit dem Maß an Glaube und Liebe betrachten, das er auch für sich hat. Denn in der Schöpfung ist nichts böse, nicht einmal ein wenig. Das Böse als solches erscheint nur durch eine fehlerhafte Sichtweise. Die Schöpfung bekommt ihre Farbe durch die Eigenschaft der 'Brille', die wir tragen. Doch für sich gesehen, ist sie rein und heilig. |
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18. Dezember 2008 – Die jungen Menschen heutzutage vergessen völlig die Wichtigkeit, ihr Leben großartigen Idealen zu widmen. Es ist den Eltern überlassen sich darum zu bemühen, dass ihre Kinder bedeutungsvolle Leben führen. Lehrer ihrerseits sollten ein Beispiel sein und in ihrem Unterricht die richtigen Werte vermitteln. Nur eine angezündete Lampe kann dazu dienen, andere Lampen zum Leuchten zu bringen. Wenn den Lehrern Idealismus fehlt, wie können sie dann ihre Schüler inspirieren, ein ideales Leben zu führen? Die Menschen reden über das spirituelle Leben, doch leben es kaum. Sie handeln oft gegensätzlich, weil es ihnen an Werten fehlt. Ohne gute Charaktereigenschaften sind alle anderen Eigenschaften wertlos. So wertlos wie Wasser in einen Topf voller Löcher zu gießen. |
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17. Dezember 2008 – Selbsttäuschung (Verblendung) kommt nur zu denen, die ihre Orientierung verlieren. Egoismus ist die führende Ursache, die den Menschen die grundlegende Wahrheit vergessen lässt. Dominiert das Ego erst einmal den Menschen, dann entfernt er sich schnell von seinen Idealen und stürzt jäh von der obersten Stufe der Leiter in schnellem Fall von Stufe zu Stufe auf den Boden. Egoismus erzeugt Spaltung, Hass und Bindung. |
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15. Dezember 2008 – Der Mensch denkt, je mehr weltliche Güter er besitzt, desto glücklicher ist er. Aber ein Verlangen wächst und Enttäuschungen und Probleme nehmen auch zu. Unserem Verlangen, unseren Bindungen und unserem Ehrgeiz sollten Grenzen gesetzt sein. Die Welt leidet unter zahlreichen Schwierigkeiten, weil die Menschen ihre Verlangen nicht unter Kontrolle haben. Die Natur hat für alles Grenzen – für die Körpertemperatur, für das Fassungsvermögen des Auges, Licht aufzunehmen, oder für das Ohr, Klang zu hören. Wenn diese Grenzen überschritten werden, wird den betroffenen Organen Schaden zugefügt. Jede Handlung in unserem Leben sollte von der Grenze, die für sie anwendbar ist, gelenkt werden. Wenn Verlangen unter Kontrolle ist, wird wahres Glück erlebt. |
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11. Dezember 2008 – Nur wenn der Mensch die Bindung an die Früchte des Handels aufgibt, wird eine Verbindung zu Gott (Yoga) hergestellt. Diejenigen, die dem Nächsten dienen, sollten das Gefühl von ‚mein' und ‚dein' überwinden und die Gelegenheit zu dienen als Ehre ansehen, als eine Form von Gottesanbetung. Sie sollten den Dienst an der Gesellschaft als ein Mittel, das ihnen im Leben Selbsterfüllung bringt, ansehen. Den Problemen, die vielleicht entstehen, sollten sie mit Glaube und Mut entgegentreten und ihren Dienst ohne Trompetengeschmetter, sondern mit einem Geist von Bescheidenheit und Hingabe ausführen. |
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10. Dezember 2008 – Auf dem spirituellen Weg der Hingabe hat man die Prüfungen vor Gott zu bestehen. Man sollte am Namen Gottes zu jeder Zeit und unter allen Umständen festhalten ohne auch nur die geringste Spur von Abneigung oder Widerwillen, man sollte den Spott und die Kritik der Welt tragen und dem Gefühl von Scham oder Niederlage mutig entgegentreten. |
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7. Dezember 2008 – Alle Religionen lehren das, was gut für die Menschheit ist. Religion sollte in diesem Bewusstsein gelebt werden. Wenn der Geist rein ist, wie kann Religion dann schlecht sein? Es ist ein Zeichen von Unwissenheit, die eine Religion höhergestellt und eine andere als untergeordnet zu betrachten und auf diese Weise religiöse Meinungsverschiedenheiten zu entwickeln. Die Lehren aller Religionen basieren auf Wahrheit. Die Wahrheit des Geistes (atma-tatwa) ist die Grundlage aller Religionen, die Botschaft aller Schriften und die Basis von allem Übersinnlichen. |
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4. Dezember 2008 – Wo Liebe ist, da ist Friede. Wo Friede ist, ist Wahrheit. Wo Wahrheit ist, ist Glückseligkeit Wo Glückseligkeit ist, da ist Gott. Um Liebe zu entwickeln, ist die erste Grundvoraussetzung Glaube. Nur wenn du glaubst, dass jemand deine Mutter ist, kannst du Liebe für sie entwickeln. Wenn du diese Person nicht als Mutter betrachtest, dann wirst du für sie diese Liebe nicht haben. Zuerst stärke deinen Glauben. Ohne Glauben sind alle Arten von Anbetung und alle spirituellen Übungen nutzlos und reine Zeitverschwendung. Dann entwickle Liebe. Alles wächst aus dieser Liebe. Sie wird dir dein wahres Selbst offenbaren und Glückseligkeit schenken. Deshalb vermeide Hass und entwickle Liebe. |
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3. Dezember 2008 – Gegen den Strom zu schwimmen ist nicht leicht, doch jeder Schwimmzug bringt den Menschen näher ans Ziel, hält ihn nicht davon ab, es zu erreichen. Um die Anstrengung zu überwinden, benötigt man ein Floß, genannt Meditation(dhyana). Durch sie kann die physische Schwäche bezwungen, die Launenhaftigkeit des Geistes kontrolliert, das Vorwärtskommen zum Sitz der Gnade Gottes leicht gemacht und das Göttliche verwirklicht werden. |
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2. Dezember 2008 – Erkennt, dass ihr die Quelle der Kraft, der Weisheit und der Freude in euch habt. Steht dafür ein, dass ihr unbesiegbar und frei seid, dass ihr keine Angst habt, dazu verleitet zu werden, Unrecht zu tun. So lange wie eine Spur von Körperbewusstsein in euch besteht, muss die Suche nach Gott weitergehen. Verfangt euch nicht in den heiklen Verwirrungen der externen Welt. Verhärtet nicht eure Herzen durch Habgier und Hass, sondern macht es stattdessen durch Liebe mild und mitfühlend. Säubert es, indem ihr ein Leben mit reinen Angewohnheiten und reinen Gedanken lebt. Verwandelt euer Herz in einen Tempel , in dem ihr Gott fest verankert, um ihn anzubeten. Dann seid ihr bereit, die heiligen Bereiche der Loslösung (moksha) zu betreten. |
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30. November 2008 – Gott ist kein parteiischer Wohltäter. Er gibt die Früchte von jedem Baum gemäß des Samens. Wenn ihr einen Samen gesetzt habt, der saure Früchte am Mangobaum wachsen lässt. warum lamentiert ihr dann, dass die Früchte, die ihr bekommen habt, nicht süss sind? Tut Gutes und trachtet danach, die Frucht der Herzensgüte zu erwerben - das ist zulässig. Zumindest ist es nicht so schlimm, als wenn ihr in böse Taten verwickelt seid und dann Gott für die Konsequenzen dieser Taten verantworlich mcht. |
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29. November 2008 – Jeder Gottsuchende, der das Ewige durch den Weg der Anbetung und Hingabe sucht, sollte danach streben, diese Charaktereigenschaften zu erwerben:
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28. November 2008 – Gott (der als paramatman, als göttlicher Funke, das höchste Selbst in jedem weilt - lt. Mittwede) kann nicht ohne Glaube und Standhaftigkeit erkannt werden. Nur durch spirituelle Liebe (prema) entwickelt sich Glaube (shraddha). Durch Glaube entwickelt sich Weisheit (jnana) und durch Weisheit wntwickelt sich die höchste Form der Anbetung (parabhakti). Durch die höchste Form der Anbetung wird Gott, als göttlicher Funke, als das höchste Selbst verwirklicht. |
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27. November 2008 – Gott kann nur durch Liebe verwirklicht werden. Gott wohnt nicht in Herzen, die nicht voller Liebe, sondern wie eine Wüste sind. Auf anderen Wegen wird Arroganz entwickelt, die den Menschen vom Menschen und den Menschen vom wilden Tier trennt. Arroganz lässt keinen Raum für Entwicklung zu und bringt das göttlche Bewusstsein zum Schrumpfen. Liebe ist Erweiterung und Erweiterung ist göttliches Leben. Säet Liebe - sie wird als Mitgefühl und Toleranz blühen. Sie wird Früchte des Friedens hervorbringen. Gott widerspiegelt sich in der Natur, die sein Spiegelbild übermittelt. Gottes Spiegelbild kann in allem wahrgenommen werden. |
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25. November 2008 – Wir werden zu dem, was wir betrachten oder in Betracht ziehen. Wenn unsere Gedanken die ganze Zeit auf das Böse, das andere tun, gerichtet sind, wird unser Geist durch das Böse, das wir sehen, verunreinigt. Doch wenn wir andererseits unsere Gedanken auf die Tugenden und das Wohlergehen anderer richten, dann wird unser Geist von dem Bösen gereinigt und er hegt nur gute Gedanken. Kein Böses kann den Geist einer Person durchdringen, die sich völlig der Liebe und des Mitgefühls hingegeben hat. Deshalb sind es unsere Gedanken, die unsere Eigenschaften formen. |
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21. November 2008 – Die ewige Urordnung, Sanathana Dharma, die die Wahrheit aller Religionen und die Toleranz allen Religionen gegenüber lehrt, ist die Rechtschaffenheit der gesamten Menschheit. In verschiedenen Regionen geboren, durch verschiedenartige Wege fließend, erreichen die Flüsse letztendlich den Ozean. In verschiedenen Laendern geboren und verschiedenen Glaubensrichtungen nachgehend, erreichen die Menschen den Ozean Gottes durch Methoden der Anbetung, die sich voneinander unterscheiden. |
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weitere Bilder von Sai Babas Geburtstag
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19. November 2008 – Tag der
Frauen |
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17. November 2008 – Die göttliche Inkarnation (Avatar) ist einzig und allein nur gekommen, um die Menschheit zu retten. Dieses ist Seine Antwort auf das Sehnen edler Menschen. Er kennt die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aller. Er ist gekommen, um zu lenken und befreien. Er kommt, wenn eine große Anzahl guter Menschen von der Angst befallen sind, dass das Gute nicht weiterbesteht. Gott verkörpert sich, um ihren niedergeschlagenen Geist zu versorgen und in ihren Herzen Glaube und Mut wieder zu beleben. |
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16. November 2008 – Die wahre Eigenschaft einer göttlichen Inkarnation (Avatar) ist die der reinen Glückseligkeit. Sein Herz fließt über mit unaufhaltbarer und grenzenloser Liebe, wenn Er Seine Devotees erblickt. Es kann in Seinem Standpunkt und seiner Zuneigung keine Änderung geben. Doch der Ignorant bezieht die Änderungen, die er vermeintlich sieht, oder die Andersartigkeit auf Gott, denn der Ignorant ist kleingläubig. Wenn wir glücklich sind, preisen wir Gott, in Leid verurteilen wir Ihn. Gott kam als ein Beschützer, um uns vor schädlichen und verletzenden Angewohnheiten zu warnen und uns von ihnen zu entwöhnen. Wenn es notwendig ist, wird Er nicht zögern, Schmerz als die Maßnahme zu ergreifen, die eine heilende und verbessernde Behandlung verspricht. |
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13. November 2008 – Die Menschen, die
sich Mir hingegeben haben, sind voller Liebe. |
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12. November 2008 – Falls ihr die Gnade Gottes verdient habt, kann sogar das, was das Schicksal für euch vorgesehen hat, bezwungen werden. Es gibt gewisse Medikamente, die mit einem Verfalldatum versehen sind. Darüber hinaus verlieren sie ihre Wirksamkeit. Das Medikament befindet sich vielleicht noch in einer versiegelten Flasche, doch nach dem Verfalldatum wird es nicht mehr brauchbar sein. Auf die gleiche Art und Weise kann die Gnade Gottes die Vorsehung des Schicksals unwirksam machen. So wie ihr nicht den ernsthaften Schmerz in eurem Körper spürt, wenn der Doktor euch eine Morphiumspritze verabreicht hat, erlaubt euch die Gnade Gottes Schwierigkeiten und Probleme, ohne dass ihr Leid und Qual spürt, zu ertragen. |
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11. November 2008 – Wie traurig ist es doch, dass das menschliche Leben, kostbar wie ein unbezahlbarer Diamant, wie eine abgewetzte, wertlose Münze behandelt wird! Es hat keinen Zweck reumütig zu sein, nachdem der Mensch seine Zeit verschwendet hat, ohne über Gott nachzudenken oder andere spirituelle Übungen (sadhana) auszuführen, um Ihn zu verwirklichen. Welchen Nutzen bringt es, nach Wasser für einen Brunnen zu graben, wenn das Haus schon in hellen Flammen steht? Um über Gott nachzudenken, wenn das Leben schon fast zu Ende ist, ist wie damit anzufangen, nach Wasser für einen Brunnen zu graben, wenn das Feuer schon wütet. |
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10. November 2008 – Der Herr hat den Menschen mit einem Körper ausgestattet und deswegen ist jedes Körperglied und Organ würdig, dass es mit Ehrfurcht beachtet wird. Der Körper muss durch die Betrachtung Seines Ruhmes geheiligt werden. Das Ohr muss jubeln, wenn es die Gelegenheit bekommt, die wunderbare Geschichte Seines Lebens zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann. Ansonsten ist die Zunge des Menschen so wirkungslos wie die eines Frosches, der Tag und Nacht im Sumpf sitzend quakt. Der menschliche Körper wurde euch zu einem guten Zweck gegeben – Gott in eurem Inneren zu verwirklichen. Lernt, wie ihr die Fähigkeiten des Körpers, der Sinne, des Intellekts und des Geistes benutzen könnt, um das Ziel zu erreichen – und dann marschiert weiter. |
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9. November 2008 – Es gibt keinen Unterschied zwischen einer Person, die Selbstverwirklichung erlangt hat (Jivanmuktha) und einer Gott hingegebenen Person (Bhakta), denn beide befinden sich jenseits von Ego (Ahamkara). Die Herzen solcher Personen sind voller Mitgefühl und dem Drang, der Welt Gutes zu tun. Solch ein Bhakta hat keine Verlangen, denn Verlangen ist das Produkt von Gefühlen wie ‚Ich' und ‚Mein'. Nur wenn diese Gefühle samt ihrer Wurzel vernichtet wurden, wird diese Person zum Devotee. |
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8. November 2008 – Was notwendig ist, ist die Umwandlung des Herzens. Alle schlechten Gedanken und Gefühle sollten aus dem Herzen verbannt werden. Wir sollten uns ganzherzig an den Bhajans beteiligen. Das Singen der Bhajan sollte kein mechanisches Ritual sein. Wenn euer Herz voller heiliger Gedanken und Gefühle ist, dann werden sie sich in den gesungenen Bhajans widerspiegeln. Durch euer Singen solltet ihr allen Anwesenden Freude bereiten. |
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7. November 2008 – Die Natur ist ein Prediger und das Leben ein Lehrer. Wissen kommt nicht aus Büchern allein. Die Natur muss als ein besserer Ausbilder angenommen werden. Dadurch, dass sie unterdrückt wird, selbstlose Freigiebigkeit, Geduld und Erhabenheit verkündet, zeigt die Natur ohne Unterlass ihre innewohnende und wahre Rolle des Lehrers spiritueller Wahrheiten. Stellt euch einen Baum vor. Er bietet Schatten an, verteilt Früchte an alle, die an ihn herantreten. Er kennt keine Hassgefühle oder Rachegefühle. Auch nicht denen gegenüber, die ihn zu verletzen versuchen. Er sucht keine Belohnung von denen, die von ihm profitieren. Jeder sollte diese Lektion des selbstlosen Dienens von dem Baum lernen. |
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6. November 2008 – Der Geschmack des weiten Ozeans, vollständig und unvermindert, kann in jedem Tropfen seines Wassers gefunden werden. Obwohl wir den Tropfen Wasser und das weite Wasser des Ozeans als getrennt ansehen, ist das Wesen beider doch identisch. Auf die gleiche Art und Weise ist das allgegenwärtige Göttliche (Sarvaantaryaami Paramaatama), Seine gesamte Form und den Namen, den Es annimmt und durch den Es verehrt und verwirklicht wird, nicht getrennt, sondern Eins. Sie sind identisch. |
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4. November 2008 – Wie kann spirituelle
Liebe (prema) entwickelt werden? Es gibt zwei Möglichkeiten: |
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Wesen
(Philosophie)Das Wesen (gr. ousia, lat. essentia, quidditas) ist das, was bei jeglicher Veränderung einer Sache gleich bleibt. Mehr unter Wikipedia.org... |
1. November 2008 – Menschen, mit verschiedenen Namen und Formen, sind wie Wellen des Ozeans von Sath-Chith-Ananda (Sein-Bewusstsein-Glueckseligkeit),denn auch sie sind dasselbe – Sein- Bewusstsein-Glueckseligkeit. Das Wesen ist in allen Namen und Formen dasselbe. Die Erkenntnis dieser Wahrheit ist Spiritualitaet. Das ist, was die Upanishaden lehren. Es tut nichts zur Sache, wenn ihr jedes Wort, das in den Upanishaden enthalten ist, nicht versteht. Es genuegt, wenn ihr die Wahrheit erkennt, dass ihr Verkoerperungen des Goettlichen seid. |
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31. Oktober 2008 – Uebertrage dem Geist die Aufgabe Gott zu dienen, und er wird zahm werden. Ihr uebergebt nur Schmuck, der repariert oder neu gestaltet werden muss, in die Haende des Goldschmieds. In gleicher Weise muesst ihr Gott euren Geist uebergeben, der wirklich einer Reparatur, wenn nicht sogar einer kompletten Wiederhestellung bedarf. Der Fleck, der den Geist beeinflusst, ist die Sinnestaeuschung. Sie ist wie ein wild gewordenenr Hund, der keinem erlaubt seinem Herrn zu nahe zu kommen. Sinnestaeuschung ist Gottes Liebling und deshalb wird sie, wenn Er sie anweist, euch nicht schaden. Deshalb ist der einzige Weg dem Hund auszuweichen, seinen Besitzer laut beim Namen zu rufen, damit er kommt, um euch persoenlich zu begruessen. Das bedeutet, dass ihr eure Gebete an Gott schickt, damit Er Seine Gnade ueber euch ausschuettet. |
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Prashanti Nilayam - 12. Oktober 2008 – Das Wesentliche von Hingabe (bhakti) und Weisheit (Jnana) ist Friede (Prashanti), höchster und unerschütterlicher Friede. Wenn des Himmels Blau nicht beeinträchtigt wird von Wolken oder Regenstürmen, Blitz oder Donner, sondern unberührt bleibt trotz dieser vorübergehenden Tumulte, muss der Geist des Menschen auch klar und ruhig bleiben, trotz aller Stürme und allem Stress, die das Leben bringt. |
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Prashanti Nilayam - 10. Oktober 2008 – Der Mensch kann Friede (shanti) nur durch Liebe erlangen. Friede ist die Frucht des Lebensbaumes, ohne die er nur ein kahler Stumpf und ohne Wert und Sinn wäre. Die Frucht ist in eine ungenießbare Schale gehüllt, damit der süße Fruchtsaft vor Plünderern geschützt ist. Man muss die Schale entfernen, bevor man den süßen Fruchtsaft genießen kann. Die dicke Rinde ist eine Symbolik der sechs bösen Eigenschaften, die das liebende Herz des Menschen verhüllen – Verlangen, Wut, Habsucht Bindung, Stolz und Hass. Diejenigen, die die Rinde entfernen können und die Süße der Frucht durch rigorose und andauernde Übung erfahren, erreichen den immerwährenden Frieden, den jeder anstrebt. |
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Prashanti Nilayam - 8. Oktober 2008 – Was alle spirituellen Aspiranten tun müssen ist folgendes:
Diese Drei sind die Grundlage für aufrichtige Bußübung (tapas). Nur allein von dieser Bußübung ergibt sich wahrer Friede (shanti) und wahre Glückseligkeit (ananda). |
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Prashanti Nilayam - 7. Oktober 2008 – Alle Religionen lehrten was Gut ist und jeder sollte, basierend auf dieses Wissen, ein rechtschaffenes Leben führen. Wenn der Geist eines jeden Menschen rein ist, wie kann dann irgend eine Religion schlecht sein? Alle Religionen sind nur verschiedene Wege, die ein und dasselbe Ziel haben. Alle Devotees sollten diese Wahrheit erfahren und sie täglich leben. Sie sollten ein rechtschaffenes Leben leben, um dadurch andauernde Glückseligkeit zu erfahren. Nur dann werden ihre spirituelle Bemühungen Früchte tragen. Hört auf die Worte der Weisen, reinigt eure Gedanken und richtet eure Gedanken auf Gott aus. Gott kann sich nur in einem reinen Herzen niederlassen. Das Ziel aller spirituellen Bemühungen (sadhana) ist, das Herz zu reinigen. |
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Prashanti Nilayam - 5. Oktober 2008 - Bei allen weltlichen Handlungen solltet ihr vorsichtig sein und eure Anstandsformen nicht verletzen, oder die Richtlinien des guten Benehmens. Ihr solltet mit der Eingebung der inneren Stimme nicht falsch spielen, sondern immer bereit sein die Befehle eures Gewissens zu respektieren. Ihr solltet auf eure Schritte achten, um herauszufinden, ob ihr nicht jemandem im Wege steht. Ihr müsst immer und jeden Augenblick aufmerksam sein, um die vereinende Wahrheit, die hinter aller funkelnden und glänzenden Verschiedenheit liegt, zu entdecken. |
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Prashanti Nilayam - 4. Oktober 2008 – Das Leben ist eine ständige Betrachtung eurer Verwandschaft mit anderen und mit dem Universum. Seid gut zu Anderen, behandelt die Natur freundlich, eure Worte sollen mit weicher und sanfter Stimme gesprochen werden, werdet wie die Kinder, die ohne Neid, Hass und Habsucht sind. Wenn eure Liebe die Grenzen eurer Familie und eurer Gemeinde überschreitet und sie sich bis zu denen, die ausserhalb dieser Grenze sind, erweitert, dann habt ihr den ersten Schritt getan, um die Schwelle der Täuschung (maya) zu überschreiten. |
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Prashanti Nilayam – 3. Oktober 2008 – Der beste Weg sich von Schwäche zu befreien ist, sie an ihrer Wurzel zu treffen – der Fehlglaube, dass du der Körper bist, dass du einen Namen und eine Form hast, diese Sinne, Intelligenz und der Geist bist. Das ist nur das ganze Gepäck, dass du mit dir herumschleppst. Sagst du nicht "mein Geist", "meine Hand", genauso wie du "mein Buch" und "mein Regenschirm" sagst? Wer ist dieses "ich", das alles dies "mein" nennt? Das bist wirklich "du". Es war da, als du geboren wurdest, als du geschlafen und alles andere vergessen hast. Du hast sogar deinen Koerper vergessen, mit all seiner Ausrüstung, der inneren und äusseren. Das "Ich" kann nicht verletzt werden; es verändert sich nicht, es kennt weder Geburt noch Tod. Lerne das, was dich diese Wahrheit bewusst werden lässt und du wirst immer wirklich frei, zuversichtlich und unerschrocken sein. Das ist wahres Wissen (vidya), das Wissen vom Selbst (atma vidya). |
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1. Oktober 2008 – Alle sind Kinder Gottes. ER ist der alleinige Herr der Menschheit. Die Menschen unterscheiden sich vielleicht durch Namen und Form, durch ihren Glauben und der Verwirklichung ihres Glaubens. Aber die Quelle von allem ist nur Er, der Eine, allein. Die Erkenntnis dieser grundlegenden Wahrheit, ist das Wissen ueber das Absolute (Brahmanjnana). Dieses Wissen kann nicht durch das Studium der Schriften erlangt werden, durch das Abhalten von methaphysischen Diskussionen. Was erkannt warden muss ist die Wahrheit, dass jades Wesen im Universum eine Verkoerperung des Allerhoechsten ist. Sich der Einheit bewusst zu sein, die die Vielfalt zuammenfasst, ist das hoechste Wissen. |
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