Aktuelle Botschaft 

 

 

 

 

August 2010

September 2010

 von Sai Baba

 

 

 

 

Oktober 2010

Von http://www.radiosai.org/pages/thought.asp
Deutsche Übersetzung des "Thought For The Day" / "Gedanken zum Tag" von Margitta Bonds

-

29. September - Zieht euren Geist (mind) von weltlichen Gedanken zurück und befestigt ihn an dem Namen Gottes, Hari, der alle Herzen betört. Hört auf die Weisheit des Göttlichen, der Bhagavatha Thathwa, mit eurem ganzen Herzen. Keine andere Handlung ist heiliger als diese. Es kann keine größere, spirituelle Übung, Methode oder kein größeres Gelöbnis geben. Der menschliche Körper ist ein würdiges Boot. Die Geschichte von dem Herrn Hari ist das Ruder in dieser Welt, mit ihren ständigen Wechseln. Hari, der Herr, ist der Führer des Bootes, das euch sicher über Samsara, den Ozean von Geburt und Tod, rudern wird.



 

28. September - Nicht immer wissen wir den Grund für unseren Glauben. Er entsteht und wird durch die persönlichen Vorlieben und Abneigungen, unseren vorherrschenden Gefühlen, geformt. Aber wir dürfen nicht das Ziel von Wut, Haass Neid werden, die uns in die Richtung von bösen Taten lenken, werden. Wir müssen umfassende, umschließende Gefühle entwickeln, denn nur dann werden wir berechtigt sein, höheres Wissen (Vidya) zu erlangen und werden Respekt in der Gesellschaft verdienen. Wir müssen uns weit von engstirnigen, selbstsüchtigen Gedanken, Gefühlen und Plänen entfernen.



 

27. September - Die Schriften sind so liebevoll zu uns wie eine Mutter es ist. Sie lehren uns, wie eine Mutter ihre Kinder lehrt - in Übereinstimmung mit dem Wissensstand ihrer Kinder und gemäß der Notwendigkeit, die für die Zeit und die Umstände bestimmt ist. Eine Mutter mit zwei Kindern gibt dem stärksten und gesündesten jede Nahrung, nach dem es schreit, doch achtet sie sehr darauf, daß das kränkelnde Kind nicht überfüttert wird und gibt ihm nur Dinge, die es bald wieder gesunden lassen. Können wir aus diesem Grund die Mutter beschuldigen eines ihrer Kinder zu bevorzugen und voreingenommen gegenüber dem anderen Kind zu sein, die Liebe zu ihren Kindern betreffend? Die Schriften lenken die Aufmerksamkeit auf das Geheimnis und den Wert von Arbeit (Karma). Arbeit kann das Leben verbessern und seine Ideale richten. Jeder muß davon unterrichtet werden, wie Arbeit in eine nützliche Handlung verwandelt wird. Und dennoch ist Karma nicht alles. Es ist nur das Mittel zum Ziel. Befürwortung von Karma ist nicht das Hauptziel der Schriften.



 

26. September - Die Ideen und Äußerungen anderer mögen öfters persönlich sein, oder sie mögen sogar Gefühle des Hasses zwischen den Menschen hervorrufen. Wieso sollten wir sie als die unsrigen ansehen und unsere Gefühle entsprechend formen. Wir sollten nicht versuchen, unsere Gefühle und Verhaltensmuster so zu gestalten, dass sie mit denen anderer übereinstimmen. Wir sollten nicht unseren Glauben, unsere Erfahrung und unsere innewohnende Heiligkeit aufgeben. Als Mensch geboren, als gebildeter Mensch sich bewegend, dennoch dumm anderen wie ein Schaf zu folgen und den Geist (mind) mit den Ideen, die von anderen geborgt wurden, verschmutzend, das sind Dinge, die vermieden werden sollten.



 

25. September - Während des Krieges war die Innenfläche der Hände von Krishna weich und sanft, so wie das Blütenblatt der Lotusblume, doch sie wurden schwielig, weil die Pferde nach vorne zogen, wenn sie zurückgehalten, oder kontrolliert wurden. Dann mußte Krishna die Zügel eng fassen. Krishna, der keine Nahrung zu sich genommen hatte und ohne Schlaf war, führte alle Dienste aus, ob leicht oder schwer. Dazu hielt er Seine beiden Pferde und Seinen Kriegswagen in einem perfekten Zustand. Er führte auch verschiedene andere Botengänge aus, die grundlegend für Seinen Sieg waren. Er badete die Pferde im Fluß, sorgte sich um ihre Wunden und legte Balsam in die Wunden, um sie zu heilen. Warum die gesamte Liste aufführen? Krishna handelte wie ein Bediensteter im Haushalt der Pandavas! Niemals nahm Er die Rolle des Herrschers der gesamten Welt ein, die sein wirkliches Wesen und sein Status war. Dies war das Maß Seiner Zuneigung für diejenigen, die Ihm hingegeben waren.



 

24. September - Es ist ein anstrengender Prozess für den Menschen das Eine zu erkennen, das ihr wirkliches Wesen ist. Der Mensch ist aus Nahrung bestehend (Annam). Der gesamte Körper ist das Produkt der Nahrung, die konsumiert wurde. Doch in jedem Menschen ist eine noch feinere Kraft, eine Vibration, die Lebenskraft, Lebensodem (Prana) genannt wird. Der Geist (mana), der im Inneren wohnt, ist noch viel feiner und tiefer, und feiner als der Geist ist der Intellekt (Vijnana). Jenseits des Intellekts, hat der Mensch in seinem Inneren den subtilsten Umhang von spiritueller Glückseligkeit (ananda). Wenn Menschen in diese Region spiritueller Glückseligkeit eintauchen, können sie die Erfahrung der Realität, die Gott (Brahman) ist, machen. Dieses göttliche Bewußtsein ist tatsächlich das größte, was man erhoffen kann.



 

23. September - Haltet den Geist (mind) und den Intellekt ruhig, heilig und frei von Schmutz. Wenn Gedanken und Gefühle unrein und verwirrt sind, könnt ihr nicht in Ruhe glücklich sein. Wenn der Geist verunreinigt ist, sind eure Reaktionen verunreinigt. Um den Geist sauber zu halten, müsst ihr Situationen, in denen andere verwickelt sind und deren Handlungen voller Mitgefühl analysieren und dann entscheiden, wie ihr darauf reagiert. Ihr solltet nicht eilige Schlussfolgerungen ziehen. Die Reaktionen anderer zu imitieren ist sicherlich nicht angebracht. Ihr müsst alle Situationen, die aus Handlungen entstehen, nur nach intelligenter Unterscheidung und Nachforschung lösen. „Einige Handlungen werden von unseren Bekannten nachgeahmt und wir sollten dieser Richtung auch folgen.“ Diese Einstellung ist jämmerlich und herabwürdigend. Sie ist ein Zeichen von Schwäche und die Konsequenz von grundlegender Unwissenheit. Nur Schafe verhalten sich so.



 

9. September - Jede gebildete Person und jeder Student muss Schlichtheit entwickeln und Prahlerei aufgeben. Wenn sie der Prahlerei angehaftet sind, dann verlieren sie ihr wahres Wesen oder ihre Individualität. Auch wenn eine Person ein Meister aller Wissenschaften ist, oder berühmt wie ein Intellektueller, wird er sicherlich von den Studenten und Fachgelehrten ausgeschlossen, wenn er keine Demut und Disziplin im Umgang mit anderen zeigt. Diese Person mag für eine gewisse Zeit Respekt gewinnen, doch der wird schnell wieder nachlassen. Bereitschaft zu dienen und Schlichtheit allein, wird zu Ehre gereichen. Wenn jemand Prahlerei aufgibt, dann kann er andauernden Respekt von den Menschen erhalten. Wahre Bildung zeigt einen Geist des Verzichts, eine Abneigung gegen Prahlerei und das Verlangen, anderen zu dienen.



 

7. September - Jemand mag von Verleumdung, Beleidigung und Schande heimgesucht werden. Jemand mag in Armut oder Schmerz gestürzt sein. Doch die Person, die sich dem Willen Gottes unterworfen hat, wird all diese Dinge freudig willkommen heißen und sie mit Gleichmut ertragen. Gott wird Seine Kinder niemals aufgeben. Diejenigen, die sich Gott hingegeben haben, sollten geduldig und ruhig sein, selbst unter den bittersten Herausforderungen. Tatsache ist, dass die Frommen und Gottfürchtigen diejenigen sind, die am meisten von Leid und Problemen heimgesucht werden. Um die Menschheit diese großartige Wahrheit zu lehren, inszenierte Krishna das Drama der Mahabharatha, in dem die Pandavas die Besetzung (für die Rollen) war. Jedes Ereignis in ihren Leben ist nichts anderes als nur eine Szene in Seinem Spiel.



 

6. September - Die Blase, die aus Wasser geboren wurde, treibt in ihm und zerplatzt, um wieder mit dem Wasser vereint zu werden. Die gesamte sichtbare, äußere Welt ist wie die Wasserblasen, die von dem weiten Ozean des Göttlichen, Brahman, geboren wurden. Wie könnten sie sonst entstehen und bestehen? Letzten Endes vereinen sie sich mit dem Wasser, um dann wieder darin zu verschwinden. Sie verlassen sich nur auf das Wasser, was ihren Ursprung, ihre Lebensgrundlage und ihre Fusion betrifft. Wasser gibt es nur das Eine, Wasserblasen aber gibt es in Mengen. Wasser ist real, doch Wasserblasen sind nur eine Erscheinung. Wasser ist die Basis und Wasserblasen sind irreführende Formen dessen, was ihnen aufgezwungen wird



 

5. September - Lehrer geben die Richtung und das Ziel für ihre Studenten vor. Das Fachwissen und die Stärke, den Status und die Form der Menschheit wird gestaltet und teilweise erweitert, nach den Eigenschaften und dem Charakter des Lehrers. Lehrer müssen ihr Wissen und ihre Weisheit dem großen Ziel, ihre Schüler auf eine höhere Stufe ihres Wissens und ihrer Handlungen zu stellen, widmen. Die Tugenden, die sie ihren Schülern einzuprägen helfen , sind wesentlich für die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Charakter ist das Markenzeichen jeder Person. Wenn Tugenden tief im Herzen verwurzelt sind, kann jeder in der Gesellschaft lebende Mensch in seinem ghanzen Glanz strahlen.



 

4. September - Während ihr euch mit unzivilisierten Menschen abgebt, müßt ihr mit Vorsicht handeln. Auch mit undankbaren Gefährten, die das Gute vergessen haben, das man ihnen getan hat, müßt ihr vorsichtig sein. Das Gesetz ist das Werkzeug, das die Regierung anwendet, um Unrecht zu bestrafen. Als gebildete Personen und Studenten, solltet ihr dennoch nicht schwierige Menschen direkt verurteilen. Ihr müßt eure natürliche Tugend der Loslösung und eure charakteristische Eintellung der Hilfsbereitschaftzug offenbaren.



 

3. September - Das Göttliche ist die Grundlage und auch das, was auf dieser Grundlage gebaut wird ist das Göttliche. Perlen gibt es viele, doch das Band des Rosenkranzes, das die einzelnen Perlen zusammenhält, ist nur eines. So ist es auch mit der gesamten Welt von Lebewesen. Gott der Ewige, das allgegenwärtige, Universale Absolute (Parabrahman), das höchste, göttliche Bewußtsein, ist die Basis für die gesamte Welt. „Soham“ – Ich bin Gott, Er ist Ich, Ich bin die wahre Realität. Diese Gleichheit aufweisenden, anerkannten Grundsätze weisen darauf hin, dass sogar diejenigen, die sich durch verschiedene Namen und Formen voneinander unterscheiden, tatsächlich Gott sind. Deshalb heißt es in den Schriften: “Brahmavith Brahmaiva Bhavathi” – Derjenige, der Gott verwirklicht hat, wird wahrlich Gott. Dieses Bewußtsein des Göttlichen in einem selbst ist die Kenntnis der Realität.



 

2. September - Sogar die kleinsten Handlungen von Krishna waren mit erhabener Liebenswürdigkeit durchzogen. Krishna war jedermanns liebster Verwandter und beständiger Kamerad. Die göttlichen Spiele (leelas) von Krishna waren voller Freundlichkeit und Bedeutung. Seine Handlungen waren auf das Wohlergehen der Menschheit ausgerichtet. Sein Erscheinen war dazu bestimmt, die Welt zu erheben, denn sie war sündhaftig und voller Ungerechtigkeit. Er war auch dazu bestimmt, die Bedürfnisse derer, die Ihm ergeben waren, zu erfüllen, um Rechtschaffenheit wieder herzustellen und die Veden wieder zu beleben. Auch wenn die Menschen, die in der Spule von Unwissenheit gefangen waren, Seine göttlichen Spiele als egozentrisch und sogar durch Verblendung motiviert ansahen, so ehrten wahre Anhänger jedes seiner Spiele als bedeutsame und unterhaltende Beispiele Seiner göttlichen Gnade. Gott schüttet Seine Gnade über jeden, so daß es mit der Zeit, der Person und ihrem starken Bedürfnis übereinstimmt.



 

1. September - Ihr müsst die Tatsache nicht vergessen, dass Gott in wahrnehmbarer Form in allen Lebenwesen wohnt. Dienst an irgend einem Wesen ist ein Dienst, der Gott erwiesen wird. Alle gebildeten Menschen sollten dieses eine Ziel haben. Der Mensch ist Gott ( Nara – Mensch Narayana – Gott). Jede einzelne eurer Handlungen muss zu einem Dienst an Gott aufgewertet werden. Ihr müsst nicht nur denen dienen, die euch helfen, sondern auch denen, die euch Leid zufügen. Diese Einstellung macht den Dienst am Nächsten in zweifacher Weise heilig. Denen dienen, die euch dienen ist nur eine natürliche Reaktion. Denen zu dienen, die euch Leid zufügen ist die größere Tugend. Warum? Weil die letztere Handlungsweise euch besser verstehen lässt, was in eurem eigenen Interesse ist und einen wachsamen Sinn für Zeit, Ort und Umstand einbezieht. Bildung muss diese Eigenschaften hervorbringen und entwickeln.



 

Weitere Botschaften
 

(c) by Ute Prema Kanthak zurück zur Hauptseite