Aktuelle Botschaft
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Dezember 2011 |
von Sai Baba
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Von http://www.radiosai.org/pages/thought.asp
Deutsche Übersetzung des "Thought For The Day" / "Gedanken zum Tag" von Margitta Bonds
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Video, in dem Swami Asato Ma singt, von wunderschönen Bildern begleitet. Ich wünsche euch und euren Lieben Gesundheit und Harmonie für das Neue Jahr und darüber hinaus. Brihadaranyaka Upanishad 1.Kapitel 3. Vers 28 Asato Ma Sad Gamaya Führe uns von dem Unwirklichen zum Wirklichen 31. Dezember - Alle unterschiedlichen Gemeinden, in allen Ländern, sollten vereinigt sein. Die Menschheit sollte wie EINE Familie werden. Dann würde die Welt zu einem Paradies werden. Wenn zugelassen wird, daß Meinungsverschieden wachsen, dann werden die Nationen zerbröckeln. Diejenigen, die Meinungsverschiedenheiten unter Menschen unterstützen, zerstören die Liebe und das Mitgefühl im Herzen der Menschen. Sie zerbrechen die Menscheit in Fragmente und es gibt keine größere Sünde als dies zu tun. Was die Menscheit heute benötigt, ist die erlösende und vereinende Macht der Liebe – Liebe die sich ständig ausdehnt und immer und immermehr die Menschen umarmt. Indem engstirnige Meinungen aufgegeben werden, sei es bezogen auf Religion, Nation oder Herkunft, durch die Erweiterung der Sichtweise und der Pflege sich in guter Gesellschaft zu bewegen, könnt ihr eure Leben aufwerten, es bedeutungsvoll und zufriedenstellend machen. Saugt gute Gedanken auf und entwickelt eine weitherzige Einstellung gegenüber allen, indem ihr euch die weisen Worte der Ältesten zu Herzen nehmt und sie praktiziert. Vergeudet weder Leben noch Geld. Ich wünsche euch alles Glück. | |
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30. Dezember - Ihr zieht Vorteile aus der Welt und eurer Umgebung und deshalb habt ihr einige eurer Handlungen an sie zurückzugeben. Diese Welt, ehrlich gesagt, ist ein großes Arbeitsfeld. Jedes menschliche Wesen ist ein Mitglied in dieser Organisation. Dieses Mitglied hat eine Aufgabe in der Organisation bekommen, die im Einklang mit ihrer Struktur ist und muß seine Erfüllung darin finden, diese Arbeit auszuführen – als ob Gott eine Opfergabe dargebracht wird. Es gibt kein einziges Teil im Universum, das sich nicht an dieser großen Aufgabe beteiligt. Pflanzen und Insekten, Steine und Baumstumpf, Wind und Regen, Heiß und Kalt – wenn nicht alle im Rahmen dieses Planes arbeiten würden, könnte die Welt nicht fortbestehen. Die Sonne und der Mond führen ihre gewohnte Arbeit aus. Wind und Feuer müssen ihre Arbeit ohne Einwendungen ausführen. Nur wenn jeder seine Arbeit ohne sie in Zweifel zu ziehen und mit Sorgfalt ausführt, kann das Rad sich schnell und sanft bewegen. |
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29. Dezember - Jeder ist auf der Suche und strebt danach, mit sich und der Gemeinschaft um sich in Frieden zu leben. Die Menschen haben versucht diesen Frieden durch Anhäufung von Reichtum zu erhalten, der ihnen Macht über andere und die Befähigung über Bequemlichkeit und Annehmlichkeiten Befehle auszuüben, gibt. Einige haben nach Machtpositionen und Einfluß gesucht, damit sie die Geschehnisse so formen können, daß sie mit ihren Zielen und Neigungen übereinstimmen. Bedauerlicherweise sind diese Wege mit Angst gepflastert und der Friede der erreicht wird ist dafür verantwortlich, daß er schnell und manchmal auch gewalttätig vernichtet wird. Wahrer Friede (shanti) kann nur durch Liebe verwirklicht werden! Er ist die Frucht des Lebensbaumes. Diese Frucht, mit ihrer süßen Wesenheit, ist von einer bitteren Schale umgeben. Die bittere Schale symbolisiert die sechs bösen Leidenschaften, die das liebende Herz des Menschen umhüllen: Begierde, Wut, Habsucht, Bindung, Stolz und Hass. Diejenigen, die das Äußere (die Welt) durch harte Arbeit und ständige Disziplin entfernen, erreichen das Süße im Inneren der Frucht – den lang ersehnten, (göttlichen) Frieden! Dieser Friede ist ohne Ende, unveränderlich und überwältigend. |
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28. Dezember - Gebt alle Bindungen auf und beschäftigt euch mit Handlungen, als ob jede von ihnen eine Opfergabe wäre (yajna), die Gott geweiht ist.Die Schriften wurden uns von Gott geschenkt, Handlungen (karma) wurden uns aus den Schriften übermittelt, aus Handlungen wurde Anbetung, die in Regen resultierte. Aus Regen entstand Nahrung und aus der Nahrung wurden Lebewesen. Das ist der Kreislauf, der akzeptiert und gewürdigt werden muß. Krishna verkündete:“ Bedenke dieses, O Arjuna! Für mich besteht keine Notwendigkeit mich auf Handlungen einzulassen (karma); nein, nirgendwo in den drei Welten; ich bin keinen Zwängen unterlegen. Dennoch bin ich immer in Handlungen verwickelt. Habe immer festen Glauben in das Selbst (atma) und dann übergebe alle deine Handlungen Mir – ohne den Wunsch, dafür die Früchte zu erhalten, keinen Egoismus und ohne einen Gedanke von Besitztum oder Stolz.“ Wenn das Rad der Schöpfung sich sanft bewegen soll, muß jeder von uns ständig in Handlungen (karma) verwickelt sein. Niemand kann dieser Verpflichtung entgehen, egal wer es ist. |
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26. Dezember - So lange die sichtbare Welt fortfährt, den Geist anzuziehen, kann niemand einen völligen Erfolg für sich in Anspruch nehmen. Deshalb sagt Krishna in der Bhagavad Geeta: „Ihr müsst die Herrschaft über die Sinne erreichen. Danach müsst ihr keine Angst mehr haben, denn sie wurden wie Schlangen, deren Giftzähne entfernt wurden. Der Mensch hat, um die Sinne zu beherrschen, drei Mittel: Den Geist, den Intellekt und die Sinne. Wenn diese drei in Einklang miteinander zusammenarbeiten, geschieht entweder ein "Eintauchen in den Kraftfluss" oder "Befreiung". Krishna erwartete, dass Arjuna verwundert ist, wenn es geschieht, dass ‚welches mit welchem’ zusammenarbeitet. So gab Krishna selbst die Antwort: "Wenn der Geist mit den Sinnen zusammenarbeitet, dann tritts du in den Kraftfluss ein, der Samsara genannt wird (das weltliche Leben). Wenn der Geist sich dem Intellekt unterwirft, dann erreichst du das Wissen über das Göttliche. Ein Weg führt zu dem weltlichen Verlangen, der andere zu Gott. Der Intellekt muss bestimmen und der Geist muss die Bestimmung ausführen, die gemacht wurde. Das ist das richtige Verfahren.“ |
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25. Dezember - Wenn ihr den Pfad der Spiritualität ernsthaft beschreitet, wird der Drang in anderen Personen Fehler zu finden oder eure eigene Vortrefflichkeit öffentlich bekannt zu machen, verschwinden. Wenn ihr euch danach sehnt, Gott zu erreichen, dann müsst ihr die Richtlinien befolgen und den vorgeschriebenen Weg beschreiten. Jeder Schritt wird euch dann näher zu Gott bringen. Wenn ihr ein Dorf erreichen wollt, müsst ihr euch aufmachen, um es zu erreichen. Das Dorf wird sich nicht aufmachen, um euch zu errreichen! Ähnlich ist es, wenn ihr Gott erreichen möchtet – erhebt euch und bewegt euch so, wie Er es euch angeraten hat! Nur dadurch allein könnt ihr das Leben lohnenswert machen. Jesus lehrte einfache, praktische Lehren, die dem Wohle der Menschheit und dem spirituellen Fortschritt dienten. Er ermahnte die Menschen durch Anleitung und gab Beispiele wie die Tugend der Nächstenliebe, des Mitgefühls, der Nachsicht, der Liebe und des Glaubens weiter zu entwickeln war. Wenn ihr ernsthafte Aspiranten seid, dann feiert seinen Geburtstag im Geiste der Hingabe. Dadurch vertieft ihr euren Glauben, der in eurem Herzen ist und erweist seinen Lehren durch intensive Ausübung Ehre. |
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Mit dieser wunderschönen Erfahrung eines Sai Devotees wünsche ich euch von ganzem Herzen eine gesegnete Zeit, auch für das kommende Jahr. Möge Swami und Seine Engelschar euch auf all euren Wegen begleiten, möge einer dieser Wege euch durch Seine Kraft und Stärke an das gewünschte Ziel mit Ihm Eins zu werden bringen und euch ein Leben in Friede und Harmonie schenken! Auch im neuen Jahr wird Swami uns nicht alleine in dieser Welt voller Versuchungen lassen. Seine Liebe werden wir jeden Tag spüren und Ihn immer in unserem Herzen tragen. Ich umarme euch alle aus der Ferne in Seiner Liebe - Eure Gitta
Mitten in Seiner Weihnachtsrede 1996 bewegte Baba Seine Hand und materalisierte ein kleines in Gold eingebundenes Buch, was einen Ausruf des Erstaunens von den 50.000 Anwesenden, von denen ich auch einer war, hervorrief. In dieser Nacht, es war so ungefähr 21 Uhr, hörte ich, dass Baba etwas früher angekündigt hatte, dass an diesem Abend Engel über den Ashram fliegen würden. Ich schaute zum Himmel empor, sah aber nichts ungewöhnliches und dachte, dass ich wohl dieses Ereignis verpasst hatte. Dennoch, einige Tage später, am Abend, kamen zwei Freunde auf der Straße auf mich zugerannt und sagten: "Ram Das, die Engel sind zurückgekommen! Komm schnell, du musst sie sehen!" So folgte ich ihnen auf ein hohes Dach fern von den Lichtern des Ashrams und schaute zum Himmel empor...... Und am Himmel über uns war der erstaunlichste Anblicke den ich jemals erleben durfte: Hunderte, ja Tausende von Wesen, die die Kraft in sich hatten, von innen heraus zu strahlen, flogen schwungvoll und schnell durch die Luft, so dass es aussah wie ein extatischer Tanz der Freude! Die Wesen sahen aus wie Sternschnuppen, doch waren sie näher an der Erde und bewegten sich nicht in einer geraden Linie (so wie Asteroide oder ähnliche Phänomene es tun würden), sondern sie kurvten herum und bewegten sich in Schnörkeln. Baba's vorangegangene Ankündigung in Betracht ziehend, sah ich keinen Grund zu bezweifeln, dass diese Lichtwesen tatsächlich Engel waren, himmlische Helfer in Seiner Mission für die Welt. Es gab kein anderes Phänomen, von dem ich wußte, das dieses Schauspiel hätte erklären können. Manchmal kurvten zwei Lichtwesen für einige Zeit zusammen herum und sie schienen aus einer unsichtbaren Pforte herauszuströmen, die über dem Ashram war. Ich vermutete, dass sie vielleicht gerade Baba's Darshan empfangen hatten und Weisungen für ihre kommende Arbeit. Das Ereignis hatte ohne Frage eine übernatürliche Überschwenglichkeit an sich, die uns alle drei in Verwunderung versetzte. Es war wahrscheinlich der inspirierendste Anblick, dem ich jemals als Zeuge beigewohnt hatte, der noch klarer als tausend materialisierte Ringe die göttliche Identität von Sathya Sai Baba herausscheinen ließ. Warum würden sich wohl so viele Engel in einer solch außergewöhnlichen Art und Weise versammeln, außer sie wollten unbedingt den Darshan Gottes bekommen? OUR LIFE IS HIS MESSAGE - Unser Leben ist Seine Botschaft. | |
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24. Dezember - Jesus opferte sein Leben für die Neuentstehung und das Wohlergehen der Menschheit. Er rief öffentlich die Wahrheit aus: Ein und derselbe heilige Geist (spirit) wohnt in allen Wesen. Er sagte:“ Alles Leben ist Eins, mein lieber Sohn. Behandel jedes Lebewesen auf gleiche Weise.“ Ihr müßt den Körper als den Tempel des heiligen Geistes ansehen und euch bewusst sein, dass das Göttliche stets in euch wohnt. Der menschliche Körper ist ein Gewand für den heiigen Geist. Nur wenn ihr diese Wahrheit erkennt könnt ihr anfangen das Göttliche zu verwirklichen. Denkt daran, wo ihr auch hingeht, dass der ewige, heilige Geist bei euch bleibt (er verläßt euch nie). Die Menschen mögen sich in ihrer Form und durch ihren Namen, ihre Hautfarbe und ihrer Nationalität und ihrem historischen Hintergrund unterscheiden, aber Gott kennt diese Unterschiede nicht. Deshalb solltet ihr in keiner Religion nach Fehlern suchen, sie nicht angreifen oder verspotten. Ihr solltet euch zu der Religion bekennen, die euch zusagt. Aber ihr solltet nicht anderer Menschen Religion herabsetzen, weil das eine Herabsetzung von Hingabe ist. Wir müssen das Göttliche, das in allen Wesen wohnt, immer respektieren. |
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23. Dezember - Das Göttliche ist nicht getrennt von euch. Ihr seid das Göttliche. Diese Überzeugung muss in euch wachsen. Am Anfangt seht ihr euch nur als Mensch, dann allmählich erkennt ihr eure potentielle Göttlichkeit. Dann endlich erkennt ihr eure eigenen, innewohnende Göttlichkeit. Fangt jetzt an euch auf diese Reise zu begeben, damit ihr Einssein mit Gott erreicht. Die Zeit wartet für niemanden. Schenkt eure ganze Konzentration all euren Bemühungen Gott zu verwirklichen. Das erste Erfordernis ist die Vernichtung des Egos; ohne dieses Erfordernis zu erfüllen, ist es nicht möglich die Glückseligkeit des Göttlichen zu erfahren. Pompöse Anbetung, Reichtum, Macht und gesellschaftlicher Status wird euch nicht auf eurer spirituellen Suche helfen. All dieses kann euch keinen Frieden schenken, oder euch von Ängsten befreien, die den Menschen fortwährend heimsuchen. Nur der Mensch der Glaube besitzt ist völlig frei von Angst. Deshalb entwickelt Glaube an Gott und lebt ein Leben, das von Gott gelenkt wird. Derjenige, der sich seiner Fehler bewusst ist, kann sich gesegnet fühlen. Gleichermaßen gesegnet sind die, die das Gute in anderen sehen. |
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22. Dezember - Es gibt zwei Arten von Liebe – die eine bindet euch an Gott und die andere bindet euch an die Welt. Der Geist trägt die Verantwortung für beiden Arten von Liebe. Diese Situation ist vergleichbar mit einem Schloß – dreht ihr den Schlüssel nach rechts, dann öffnet sich das Schloss, dreht ihr den Schlüssel nach links, schließt es sich. Das Herz ist der Schlüssel zu dem Schloss des Geistes. Dreht ihr den Schlüssel so, dass er auf die Welt gerichtet ist, dann findet ihr Bindungen, oder Knechtschaft. Ihr müßt zusehen, dass Verlangen und Haß sich nicht in euren Geist einnistet. Hegt keine Feindseligkeit gegen jemanden und bleibt der Gesellschaft böswilliger Menschen fern. Durch gute Gesellschaft werden eure schlechten Eigenschaften immer weniger, wie verunreinigtes Wasser, wenn es sich mit dem Meer verbindet, sauber wird. Durch das Aufgeben der schlechten Eigenschaften könnt ihr euch erheben. Hingabe bedeutet alles Verlangen aufzugeben und alle Handlungen und Gedanken Gott zu Füßen zu legen. |
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![]() Ich gehe nirgendwohin (Ich bin immer bei euch) |
21. Dezember - Verkörperungen der Liebe! Nichts auf der Welt ist wertvoller als Zeit; vergeudet nicht eine einzige Minute von ihr. Die Menschen neigen heutzutage dazu ihre Zeit durch selbstsüchtiges Streben zu verschwenden, anstatt das sie diese Zeit dem selbstlosen Dienst widmen. Sie sind begierig Hilfe zu erhalten, doch haben nicht den Wunsch anderen behilflich zu sein. Es gibt zwei Arten von Menschen – die Unmoralischen und die Erhabenen. Die Unmoralischen sind die, die versuchen von anderen etwas zu bekommen und nicht nur vergessen diese Pflichthandlung zu vergelten, sondern auch noch versuchen denen, die ihnen geholfen haben, weh zu tun. Die Erhabenen sind diejenigen, deren natürliche Charakterzüge sie veranlassen anderen zur Hilfe zu eilen. Wenn sie ihr Wort geben, dann versuchen sie auch es ehrenhaft einzuhalten, egal mit welchen Schwierigkeiten oder Hindernissen sie zu kämpfen haben. Hegt und pflegt das Gefühl der Liebe durch gute Handlungen und Opferbereitschaft, vernichtet böse Eigenschaften und lebt ein verdienstvolles Leben. |
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20. Dezember - Ihr müsst zuerst das Verlangen bekämpfen und besiegen. Dazu ist es weder notwendig einen Krieg zu führen, noch angenehm zu hörende Worte, um das Verlangen zu überreden zu verschwinden, zu benutzen. Das Verlangen wird nich aus Angst vor dem einem, oder aus Leidenschaft für das andere, verschwinden. Verlangen ist ohne Vorurteile; es gehört zu der Kategorie des ‚Sichtbaren’. Mit der Überzeugung ‚ich bin der Sehende, nicht das zu Sehende’, müsst ihr euch von Bindungen lösen und das Verlangen bekämpfen. Ihr müsst auch darauf achten, wie der Geist (mind) veranlagt ist und betrachten, wie er von Außen her auf euch einwirkt, wie er arbeitet. Ihr solltet euch nicht auf ihn einlassen. Das ist die Bedeutung dieser Übung (Verlangen bekämpfen und es besiegen). Die Fähigkeiten des Geistes sind wie ein starker Kraftfluß von Elektrizität und dieser muss von einer gewissen Distanz beobachtet, doch nicht berührt oder etwa mit ihm in Kontakt getreten werden. Berührt Elektrizität und ihr werdet zu Asche. Das macht auch der Geist – Kontakt und Bindung gibt ihm die Gelegenheit euch zu ruinieren. Je weiter ihr euch von ihm entfernt, je besser für euch. Durch geschickte Methoden müsst ihr zu eurem eigenen Wohlergehen nur das Beste für euch nutzen. |
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19. Dezember - Als Arjuna betete, dass Krishna ihm die wahren Eigenschaften eines Sthithaprajna verriet, erkläre Krishna ihm, dass ein Sthithaprajna frei von allem Verlangen ist und in dem Wissen und dem Bewußtsein des Göttlichen (atman) allein fest verankert ist. Dieser Zustand kann durch zwei Vorgänge erreicht werden: zuerst negativ und dann positiv. Der negative Vorgang ist alle aufsteigenden Verlangen, die im Geiste entstehen, aufzugeben und der positive Vorgang ist, dem Geist (mind) eine immerwährende Freude einzupflanzen. Der negative Vorgang beinhaltet, alle Samen von Unrecht und Boshaftigkeit aus dem Geist (mind) zu entfernen, während der positive Vorgang beinhaltet, die Ernte, die die Bindung an Gott ist, zu Wachstum und Reife zu bringen. Die Vergnügen, die die Sinne von der sichtbaren Welt erlangen, sind nichts weiter als Unkraut, die Ernte ist Bindung an Gott. Der Geist ist ein Bündel von Wünschn und werden diese Wünsche nicht vernichtet, indem ihre Wurzeln zerstört werden, besteht keine Hoffnung den Geist zu besiegen. Wenn der Geist verschwunden ist der Mensch ein Sthithaprajna. |
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18. Dezember - Seid immer in edle Gedanken vertieft, entwickelt Bindung an den Universellen Gott und ihr werdet an Liebe und Wohlstand wachsen. Gott ist weder gütig noch böswillig. Er schenkt euch euren eigenen, spirituellen Fortschritt als Gnade. Entwickelt Liebe zu Gott. Vorlieben und Abneigungen sind wahrlich das Produkt von Angewohnheiten und Übung. Die Sinne ziehen euch von Gott weg, aber gebt nicht auf; sie werden bald am Bonden liegen. Ernshaftes Sehnen allein, geboren aus standhafter Unterscheidung, kann euch helfen. Das Göttliche möchte die Sahne der Tugend, die in einem Topf in eurem Herzen aufbewahrt wird. Diese Sahne ist das Selbst (atma), das nach kraftvollem buttern gesichert wird. Legt eurem geliebten Herrn den Duft eurer Tugenden zu Füßen, den Mut eures Herzens und die Weisheit eurer Erfahrungen. Das ist, was Gott wirklich von euch möchte. Ich segne euch, sodass ihr in diesen Dingen von Tag zu Tag wachst. |
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17. Dezember - Viele Kommentatoren der Bhagavad Geeta haben das Aufgeben der Früchte von Handlungen so gedeutet, dass es keinen Anspruch auf sie gibt und keine Befugnis besteht diese Früchte zu verlangen. Das ist ein schlimmer Fehler. Wenn jemand das Recht hat sich in Handlungen zu verwickeln, hat er auch das Recht die Früchte dafür zu ernten; niemand kann dieses Recht zurückweisen oder verweigern. Aber der Handelnde kann, aus seinem eigenen, freien Willen und einem festen Entschluß heraus, ablehnen, von den Ergebnissen seiner Handlungen berührt oder beeinflußt zu werden, egal ob diese Auswirkungen vielversprechend oder ungünstig sind. Krishna sagte in der Geeta: „Lehne die Frucht ab ( maa phaleshu)“. Das bedeutet, dass die Handlung eine Frucht hervorbringt, doch der Handelnde sollte seine Handlungen ohne auf die Früchte zu hoffen, ausführen. Wenn es Krishna’s Absicht war zu sagen, dass der Handelnde kein Recht auf die Früchte seiner Handlungen hat, dann hätte Er gesagt: „ Es ist nutzlos zu hoffen, oder fruchtlos zu handeln (na phaleshu, wobei ‚na’ ‚Nein’ bedeutet). In Karma verwickelt zu werden, genau wissend, dass dies Folgen nach sich zieht, doch nicht gebunden an die Auswirkung zu sein, oder kein Interesse an den Folgen zu haben, ist das Zeichen von Reinheit. |
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16. Dezember - Sich dauerhaft in der spirituellen Übung den Körper zu ignorieren zu üben, bedeutet sich von den Versuchungen der Sinne abzuwenden; mit anderen Worten, die sechs inneren Feinde Verlangen, Wut, Habsucht, Bindung, Stolz und Bosheit zu überwinden. Wut macht aus einer Person ein betrunkenes Tier. Die anderen Impulse sind gleichermaßen bösartig. Sucht nur nach guten Handlungen, die Gottes Gnade gewinnen. Nehmt nur einfache, reine, vegetarische (saathvik) Nahrung zu euch, die nicht die Gleichmut, die ihr aus euren spirituellen Handlungen gewonnen habt, stört. Brecht nicht den ausgeglichenen Verlauf eurer spirituellen Übungen ab. Erinnert euch, wie der großartige Heilige Ramadas niemals seine Gedanken an Gott aufgab (naamasmarana), obwohl er viel Leid im Gefängnis erleiden musste. Wenn ihr euch in Körperbewusstsein (deha tathwa) versenkt, dann fangt ihr an zu verfallen. Aber ihr könnt wirklich gesund und glücklich sein, wenn ihr in dem universellen und lebenswichtigen Wesen des Selbst versunken seid – Atma Tathwa. |
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15. Dezember - Wenn ihr ein Auge auf die Früchte eurer Handlungen habt, dann seid ihr dafür verantwortlich, dass euch Angst und Sorge, Willenskraft und Ruhelosigkeit beeinflussen. Ihr mögt fragen: „ Wenn die Früchte für meine Handlungen aufgegeben werden müssen, wie kann ich dann das Leben meistern?“ Laßt mich euch eine Frage stellen! Warum diese Herzensschwäche, diese Nervosität? Der, der euch versichert: 'Yogakshemam vahamyaham', der euch versichert, dass er für eure Bedürfnisse sorgt – die weltlichen und spirituellen Bedürfnisse - wird auch sicherlich dafür sorgen, dass ihr euer Leben meistern könnt. Er wird euch das Nötige geben und euch dafür die Mittel zur Verfügung stellen. Der Suchende (karmayogi), der das Geheimnis von Handlungen gelüftet hat, verbunden mit Opferbereitschaft (phala thyaga), sollte Gleichmut (sama buddhi) haben und das mehr als sanga buddhi, dem Geist, der an die Welt gebunden ist. Sanga buddhi verleitet zu denken: „Diese Handlung ist meine; das Resultat dieser Handlung ist durch meine Anstrengung zustande gekommen. Ich bin die Person, der die Früchte gehören.“ Solche Gedanken binden den Handelnden. Krishna erklärte in der Bhagavad Geetha:“Samathwam yogamuchyathe”. Das bedeutet, dass das Endresultat aller spirituellen Übungen das Erreichen von Gleichmut ist. Man sollte über sanga buddhi herauswachsen und darauf hinarbeiten Gleichmut zu erreichen. |
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14. Dezember - Habt immer die Bedeutung von eurem Leben und den Grund dafür im Blickfeld. Macht eure Erfahrungen mit dieser Bedeutung und dem Grund dafür. Ihr und das Absolute Ewige Göttliche seid Eins. Ihr seid nicht das Einzelwesen, nicht das Vorübergehende und nicht das Besondere. Handelt immer damit im Einklang. Haltet durch in eurer Meditation, bis das Bewusstsein, dass ihr meditiert oder eine spirituelle Übung durchführt, nicht mehr existiert. Vergesst das Ego; lasst es schmelzen und vereint euch mit allen Schichten des Bewusstseins. Es gibt einige, die während der Meditation nach Stechmücken schlagen, die sie stören! Nein, ihr müsst euch in die Meditation vertiefen bis ihr allen physischen und mentalen Drang und alle Impulse überschritten habt. Valmeeki, der Schreiber der Ramayana, war mit dem Ameisenhaufen bedeckt, den die Ameisen über ihn bauten. Die Menschen entdeckten seine Anwesenheit nur, weil sie hörten wie er den Namen „Rama“ rezitierte, der aus dem Hügel herausklang. Ignoriert den Körper (deha), damit ihr seinen Bewohner (dehi) entdeckt. Beansprucht keine äußere Pracht, sondern forscht in der Tiefe und entdeckt den inneren Glanz. |
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13. Dezember - Menschen führen Handlungen aus, die durch das Verlangen nach den Früchten solcher veranlasst wurden. Wenn eine Handlung nicht die gewünschten Resultate bringt, hören sie auf, diese Handlungen auszuführen. Profit, Gewinn, Belohnung, Resultat – dies allein sucht der Mensch. Aber diese Regel gilt nicht für diejenigen, die die Bhagavad Geetha in ihren Händen halten, um den Nektar der Botschaft Gottes zu trinken. Nicht alle sehnen sich nach diesem Nektar; doch wenn ihr es tut, dann ist es offensichtlich, dass ihr nach ewiger Freude und Befreiung strebt. Dann müsst ihr den Preis dafür zahlen, der für das Aufgeben des Verlangens nach den Früchten eurer Handlungen zu entrichten ist und alles zu Füßen des Göttlichen legen. Lasst von Sünde, Ungerechtigkeit und Bösem ab. Kränkt nicht die Älteren, entfernt euch nicht von Tugenden und verletzt nicht den Selbstrespekt der Guten. Widmet euch dem Anlass, Frieden (shanti) und Überfluss (soukhya) in der Welt zu etablieren. Auch wenn ihr euch sehr bemühen müsst, erkennt, dass die Gerechtigkeit siegen wird. |
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12. Dezember - Das Feld eures Herzens muss von Büschen und Dornen befreit werden. Es muss umgepflügt und durchfurcht werden, bewässert und befeuchtet bis in die Tiefe hinein. Dann muss der Same in die Erde gelegt und nicht auf die Oberfläche verteilt werden. Nachdem der Same in die Erde gelegt wurde, wässert das Feld, entfernt das Unkraut, haltet entlaufenes Vieh fern, düngt die Pflanzen und dann könnt ihr die reichliche Ernte einbringen. Spirituelle Übungen (sadhana) bedeutet all dies und schließt jeden dieser Schritte ein. Wenn eine unaufrichtige Sichtweise, unaufrichtiger Charakter, unaufrichtige Gedanken und Gefühle bestehen, wie kann darauf Hingabe sprießen und blühen? Wenn die Lampe nicht brennt, bedeutet es, dass ihr sie nicht angezündet habt! Euer spiritueller Fortschritt spiegelt sich als Gnade wider. Euer Verfall zeigt, dass euch die Gnade nicht zuteil wurde, weil der spirituelle Fortschritt fehlte. Beschäftigt euch mit Handlungen, die euren Intellekt und euren Geist in göttliche und geläuterte Kanäle lenken und gewinnt Gottes großmütige Gnade durch würdige Handlungen. |
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11. Dezember - Wenn ihr nach den Früchten eurer Handlungen (karma) verlangt, dann werdet ihr wieder und wieder in diese Welt geboren werden und in dem Verlangen nach den Früchten gefangen sein. Gebt diese Sehnsucht auf und befreit euch von diesem Kraftfluss. Hauptsächlich ist es wichtig, kosequent euer Ziel im Auge zu behalten. Euer Ziel sollte Handlungen (karma) sein und nicht karma phala, das Verlangen nach den Früchten der Handlungen. Seid euch bewusst, dass das Verlangen nach den Früchten ein Hinweis auf die Eigenschaft von leidenschaftlicher Handlung (rajoguna) ist, die darauf hinausläuft, dass ihr Schmerz erleidet. Wenn ihr euch entschließt untätig zu bleiben, ist es ein Hinweis auf die Eigenschaft von Faulheit und Untätigkeit und das führt zu Unwissenheit (thamoguna). Das ist noch schlimmer als rajoguna. Diese Unterweisung war nicht allein für Arjuna bestimmt; diese Unterweisung ist für jeden Suchenden und die ganze Menschheit bestimmt. |
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10. Dezember - Eure Ehrenwertigkeit wird nicht durch die Anzahl der Tempel, die ihr besucht habt, oder die Anzahl und Kosten der Opfergaben, die ihr dort hinterlegt habt, gemessen. Berechnet nicht die Zeit, die ihr damit verbracht habt Gottes Namen zu rezitieren und jubelt, berechnet lieber die Zeit, die ihr damit vergeudet habt, Gott fern geblieben zu sein und bereut. Wie hat Mutter Sita in dem Epos Ramayana sich mutig gezeigt und alle Verspottung, Folter und Angreifer in Lanka ertragen? Was hat ihr die geistige Widerstandsfähigkeit gegeben? Es war die Wiederholung des Namens Gottes und nichts anderes. Denkt immer daran, dass Verlangen, Wut, Habgier und Haß niemals zusammen mit dem Göttlichen existieren kann. Ein schmackhaftes Gericht wird ungenießbar, wenn ein Tropfen Kerosin in es hineinkommt. Ein schlechter Gedanke, oder eine schlechte Handlung genügt, die spirituelle Übung, die ihr über einen Zeitraum hinaus mit Genauigkeit ausgeführt habt, zu verderben. Habt den göttlichen Namen immer in euren Gedanken und ihr könnt alle Katastrophen mutig bestehen. |
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9. Dezember - Man sollte Handlungen ausüben, die im Geiste von Erfolg oder Mißerfolg, Gut oder Böse, ausgeführt werden. Außer der Intellekt ist gereinigt und geübt, ist es nicht möglich Bindungen an die Früchte der Handlungen aufzugeben und Handlungen als Pflicht und Weihung auszuüben. Entwickelt diese geistige Einstellung und befreit euch von der Bindung an eure Handlungen (karma) durch sie. Ihr mögt sagen, dass ihr eher von Handlungen ablassen werdet, alsdass ihr euch auf die schwierige Übung einlasst, auf die Früchte eurer andlungen Handlungen zu verzichten; doch das ist unmöglich! Karma ist unabwendbar. Auch nicht nur für einen Moment kann sich jemand von Handlungen befreien. Jede Tat (Karya), oder Aktivität hat einen Anfang und ein Ende, doch selbstlose Handlungen (Nishkama Karma) haben weder Anfang noch Ende. Darin besteht der Unterschied zwischen den beiden. Wenn Handlungen (karma) mit einem Auge auf ihren Gewinn ausgeführt werden, dann hat man auch den Verlust zu tragen, den Schmerz und sogar die Bestrafung. Doch selbstlose Handlungen befreien von all diesen. |
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8. Dezember - Bleibt immer in erhabene Gedanken vertieft. Wenn Luft einen Fußball füllt nimmt er die Form eines Balles an. Wenn sie einen Ballon füllt, nimmt er die Form eiens Ballons an, oval oder kugelförmig. So macht es auch der Geist. Er nimmt die Form der Objekte an, zu denen er eine Bindung hat. Wenn er an kleine Dinge gebunden ist, wird er klein. Ist er an edle und wunderbare Dinge gebunden, wird er edle und wunderbar. Die Kamera macht ein Bild von dem, worauf ihre Linse gerichtet ist. So arbeitet auch der Geist. Unterscheidet, bevor ihr Bindungen entwickelt. Wenn bei euch eine Bindung an die Ehefrau und Kinder besteht, Ländereien und Gebäude, Bankkonten und ihren Kontostand, dann werdet ihr Leid erfahren wenn diese Dinge sich verschlechtern. Entwickelt aufrichtige und beständige Bindung an Gott und ihr werdet sehen, dass eure Liebe und euer Ruhm wächst. Hingabe ist nicht eine Sache von Gebetsketten und Bärten, noch von Anbetung, die durch Blumen, Kampfer oder Glockengeläute an Bedeutung gewinnt. Ihr werdet nach eurer spirituellen Übung, euren Gedanken und eurer Sinneskontrolle eingestuft. |
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7. Dezember - Ein wahrer Held ist die ausgeglichene Person, die sich durch nichts erschüttert läßt, auch nicht durch Höhen und Tiefen, die durch tosende Wellen auf dem See des Lebens hervorgerufen werden. Eine solche Person verliert niemals ihre Selbstsicherhei, sondern sie wird ein Teil ihres Wesens! Derjenige, der seinen Zeitplan für spirituelle Übungen einhält, egal welche Dinge von Interesse oder Störungen ihn abhalten könnten, ist eine weise Person und wird auch Dheera genannt. Dhee bedeutet buddhi (Intellekt) und das ist die wahre Natur eines Menschen. Es ist nicht die Kleidung, oder ein Schnurrbart, die einen Helden ausmachen. Wahre Menschlichkeit erblüht mit der Verneinung von Dualität - von Freude und Leid und eure Handlungen sollten darauf hinzielen diese Zwei(heit) zu bezwingen. Euer Sieg sollte der über die inneren Feinde und nicht über die äußeren sein. Dann wird der Gewinn den ihr erhaltet Unsterblichkeit sein! Dinge aus der Welt können diesen Zustand der Glückseligkeit nicht schenken. Wenn ihr euch wahrhaftig und beständig über Glück und Leid erhebt, dann ist die erreichte Glückseligkeit absolut, unabhängig und reichlich. |
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6. Dezember - Glück lässt vergessen, dass eine Verpflichtung gegenüber einem selbst als menschlichem Wesen besteht. Es zieht einen in Egoismus hinein und führt dazu, Sünden zu begehen. Glück zieht einen Schleier über Erfahrungen, die stark machen. Es verbraucht auch den Vorrat an Verdiensten und erweckt niedrige Begierden. Auf der anderen Seite macht Kummer wachsam. Leid fordert zum Denken auf und führt dazu, sich selbst zu verbessern. Es schenkt auch neue und wertvolle Erfahrungen und unterstreicht den Wert des Glücks. Erkennt, dass Leid und Glück unzertrennlich sind und dass ihr nicht nur eines davon wählen könnt. Behandelt Probleme und Mühen als eure Freunde, zumindest seht sie nicht als eure Feinde an! Am besten ist es, Glück und Leid als Geschenk Gottes anzusehen. Das ist der leichteste Weg für die eigene Befreiung. |
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5. Dezember - Trennt euch von den Sinnen. Nur dann wird das Selbst (atma) leuchten. Der Geist muss von seinen jetzigen Freunden zurückgezogen werden und muss seinem Meister, dem Intellekt, loyal gemacht werden. Schlicht ausgedrückt, die Spreu muss vom Weizen getrennt werden und das geschieht durch viveka, Unterscheidung. Wenn ihr eine Lampe anzündet und sie in einem Raum stehen läßt in dem alle fünf Fenster offen sind, dann wird der Wind die Flamme löschen. Um die Flamme brennen zu lassen, müssen die Fenster geschlossen sein. Die Sinne sind die Fenster; die Flamme ist der Geist (mind), der sich auf das einzige Ziel, welches Gott zu verwirklichen ist, konzentriert. Was wissen die nach Außen gerichteten Sinne von dieser Süße? Die Frösche, die um die Lotusblume herumhüpfen, sind sich nicht des Nektars, der in der Blüte ist, bewusst. Nur das Intellekt kann euch die Glückseligkeit enthüllen. Fixiert eure Wünsche auf Dinge die andauernd und nahrhaft sind, anstatt Dinge die blenden doch der Korrosion unterliegen. 4. Dezember - Normalerweise suchen die Menschen nur Glück und Freude. Unter keinen Umständen wünschen sie sich Kummer und Sorgen! Sie behandeln Glück und Freude als ihre nächsten Bekannten und Kummer und Sorgen als ihre Erzfeinde. Das ist ein großer Fehler. Wenn ihr glücklich seid, dann ist die Gefahr von Kummer groß; Angst dieses Glück zu verlieren wird euch heimsuchen. Kummer fordert zu Nachforschung, Unterscheidung und Selbstüberprüfung auf und auch zu Angst vor schlimmeren Dingen, die geschehen mögen. Er erweckt euch von Faulheit und Arroganz. Seht der Dualität des Lebens mit innerer Stärke (thithiksha) ins Auge, doch achtet darauf, innere Stärke ist anders als Geduld (sahana). Geduld ist, sich mit etwas abzufinden, es toleriert, es trägt, weil ihr keine andere Wahl habt. Innere Stärke bedeutet die Belastbarkeit zu haben, es zu überwinden, es dennoch zu mißachten – das ist die spirituelle Übung. Sich mit innerem Gleichmut und Friede der Dualität der äußeren Welt abzufinden, ist der Weg, der euch zu Befreiung führt. Ertragt alles, mit analytischer Unterscheidung – diese Art von Geduld wird euch gute Resultate bringen. |
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03. Dezember - Das Körperbewusstsein aufzugeben muss euer ständiges Bemühen sein (deeksha). Die Bemühung muss sich in der wirklichen Ausübung als Disziplin (nishtha) und Trainieren der Sinne und Emotionen (sikshana) ausdrücken. Wasser oder Feuer als solche können keinen Zug zum Fahren bringen. Sie müssen beide zusammenarbeiten, um ein Drittes zu erzeugen – Dampf, der den Zug fahren lässt. Behandelt Disziplin als wichtiger als sogar Nahrung es ist. Dieser Körper (deha) ist nichts weiter als ein Mittel das Innewohnende (dehi) zu erkennen. Versorgt euren Geist mit Ausdauer und Glaube genauso wie ihr euren Körper versorgt. Ihr werdet Einheit mit dem euch Innewohnenden erreichen, aber nur, wenn eurer geistiger Aufruhr gezügelt ist und Gleichmut erlangt wurde. Welcher Weg auch eingeschlagen wird – Hingabe, Weisheit oder selbstlose Handlungen, er muss euch zu Gelassenheit führen. Um die Flut von Geburt-Tod-fortlaufender Verkettung sicher zu ueberqueren, müsst ihr die feste Brücke, die unnachgiebige Übung genannt wird (nishtha), bauen. |
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2. Dezember - Wenn die Sinne an ihrem PLatz bleiben, gibt es keinen Grund sich zu ängstigen. Nur wenn sie anfangen, zu den Objekten rund herum Kontakt aufzunehmen, erzeugen sie Verwirrung und lassen die Zwillinge Freude und Leid (Dualität) als Produkt ihrer Kontaktaufnahme erscheinen. Wenn ihr jemanden hört, der euch verleumded, dann erlebt ihr Wut und Trauer. Doch diese Gefühle werden euch nicht befallen, wenn die Worte der Verleumdung nicht eure Ohren erreichen. Die Anziehungskraft der Sinne zu den Objekten ist der Grund für Kummer und sein Zwilling Freude. Solange wie die Welt besteht, kann der Kontakt der Sinne mit ihr nicht vermieden werden. Ähnlich ist es, wenn die Zeit gekommen ist die Bürden vorheriger Geburten zu tragen, kann man dem Freude und Leid Thithiksha Komplex nicht vermeiden. Aber welchen Sinn hat es zu warten bis sich die Wellen beruhigt und dann erst in das Wasser gehst um zu baden? Der Weise lernt den Trick dem ankommenden Wasser der Welle und dem Sog wenn sie sich zurückzieht, auszuweichen, Tragt die Rüstung von innerer Stärke (thithiksha) und trotzt den Schlägen von gutem und bösem Schicksal. Thithiksha bedeutet Gleichmut im Gesichte des Gegensatzes, sozusagen mutig der Dualität entgegentreten. |
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1. Dezember - In seinen Kindertagen zerbrach Krishna Tontöpfe, in denen Butter von den Kuhhirtinnen von Gokular aufbewahrt wurde. Die innere Bedeutung dieser Handlung ist, dass Krishna den aus Material gebauten Rahmen zerbrach und befreite die Gopikas (Kuhhirtinnen) dadurch von ihrer vorübergehenden Bindungen. Er selbst eignete sich ohne Erlaubnis das an, was ihm immer schon gehörte – die Butter des Glaubens, des Vertrauens. Die Butter ist das Ergebnis des butterns des Geistes (mind), der spirituellen Übung von Sellbsreinigung. Das Gefühl ‚Ich bin der Körper’, (deha-thathwa) muss gehen und sich in den Glauben ‘Ich bin die Verkörperung’ (dehi-thathwa) verwandeln. Füllt in eine Flasche ein kleine Menge Seewasser und es wird in einigen Tagen einen unschönen Geruch annehmen, Solange das Wasser im Meer bleibt, wird es keine Veränderung zeigen. Seid in dem Meer der Göttlichkeit als ein Teil des Meeres. Trennt euch nicht ab von ihm und werdet nicht zum Individualisten. Seht euch niemals als den Körper (deha), getrennt von dem, der in eurem Herzen wohnt (dehi). Solange ihr in dem göttlichen Bewusstsein seid, kann kein Schmerz, kein Kummer, kein Egoismus oder Stolz euch befallen und blind machen. |
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